- TitelKorrespondenz Bistum - Regierung
- Entstehung1842 - 1849
- SignaturGV.Korresp 32
- PersonenAdames, Nicolas (Bischof von Luxemburg): Diözesangeistlicher (* 29.12.1813 - † 13.02.1887) / Adehm, Pierre: Diözesangeistlicher (* 10.08.1815 - † 08.03.1855) / Coner, Mathias: Diözesangeistlicher (* 16.11.1760 - † 06.02.1842) / Engling, Jean: Diözesangeistlicher (* 13.10.1801 - † 13.03.1888) / Gaspar, Jean: Diözesangeistlicher (* 18.06.1791 - † 25.10.1861) / Manternach, Mathias: Diözesangeistlicher (* 01.08.1805 - † 24.02.1843) / Mees, Michel: Diözesangeistlicher (* 24.11.1761 - † 03.01.1844) / Mersch, Etienne: Diözesangeistlicher (* 22.06.1817 - † 04.06.1888) / Mersch, Jean: Diözesangeistlicher (* 03.06.1783 - † 26.11.1864) / Missy, Jacques (O.C.S.O.): Diözesan- und Ordensgeistlicher (* 01.01.1810 - † 25.04.1868) / Raths, Henri: Diözesangeistlicher (* 22.12.1774 - † 15.04.1850) / Rinck, Albert: Diözesangeistlicher (* 01.04.1808 - † 21.06.1868) / Schmit, Nicolas: Diözesangeistlicher (* 22.04.1809 - † 30.06.1888) / Schneider, Pierre: Diözesangeistlicher (* 25.05.1795 - † 11.04.1848) / Schoeffgen (Schoefgen, Schaeffgen), Pierre: Diözesangeistlicher (* 01.11.1791 - † 10.01.1864) / Sühs, Johann Leonhard Heinrich Joseph: Diözesangeistlicher (* 07.08.1806 - † 14.08.1877) / Thilmani (Thilmany, Thilman), Antoine: Diözesangeistlicher (* 30.10.1772 - † 04.01.1844) / Weber, Bernard: Diözesangeistlicher (* 10.02.1817 - † 19.02.1887) / Wies, Nicolas: Diözesangeistlicher (* 03.10.1817 - † 14.01.1879) / Wilhelm I. : König der Niederlande (* 24.08.1772 - † 12.12.1843)
- OrteAllerborn - Allerbuer / Alscheid - Alschent / Altrier - Op der Schanz / Alzingen - Alzeng / Angelsberg - Angelsbierg / Aspelt - Uespelt / Bartringen - Bertrange - Bartreng / Bech-Kleinmacher - Bech-Maacher / Befort - Beaufort - Beefort / Berchem - Bierchem / Berdorf - Bäerdref / Bereldingen - Bereldange - Bärel / Beringerberg - Bierengerbierg / Bettemburg - Bettembourg - Beetebuerg / Binsfeld - Bënzelt / Bivingen - Bivange - Béiweng / Biwer / Blascheid - Blaschette - Blaaschent / Bockholtz - Buckels [P. Munshausen - Munzen] / Boegen - Boevange - Béigen / Boevingen - Boevange-sur-Attert - Béiwen / Boxhorn - Boxer / Brandenburg - Brandenbourg - Branebuerg / Breidweiler - Breedeler / Burglinster - Bourglinster - Buerglënster / Bürmeringen - Burmerange - Biirmereng / Clerf - Clervaux - Clierf / Consdorf - Consdref / Constum - Consthum - Constem / Cruchten - Cruuchten / Dahl - Dol / Derenbach - Déierbech / Diekirch - Dikrech / Differdingen - Differdange - Déifferdang / Differdingen-Niederkorn - Differdange-Niedercorn - Déifferdang-Nidderkuer / Differdingen-Oberkorn - Differdange-Obercorn - Déifferdang-Uewerkuer / Dippach - Dippech / Echternach - Iechternach / Ehlingen - Ehlange - Eileng / Elvingen - Elvange - Elweng [D. Remich - Réimech] / Erpeldingen - Erpeldange - Ierpeldeng / Esch a.d. Alzette - Esch-sur-Alzette - Esch-Uelzecht / Esch a.d. Alzette-St. Josef - Esch-sur-Alzette-St. Joseph - Esch-Uelzecht-St. Josef / Esch a.d. Sauer - Esch-sur-Sûre - Esch-Sauer / Essingen - Essen / Ettelbrück - Ettelbruck - Ettelbréck / Everlingen - Everlange - Iewerleng / Fingig - Féngeg / Folscheid - Folschette - Folscht / Gilsdorf - Gilsdref / Greiveldingen - Greiveldange - Greiweldeng / Grevenmacher - Gréiwemaacher / Hagen - Hoen / Hamburg (D) / Heiderscheid - Heischent / Heispelt - Heeschpelt / Helmsingen - Helmsange - Hielsem / Hesperingen - Hesperange - Hesper / Hoesdorf - Héisdref / Hostert - Hueschtert / Huldingen - Huldange - Huldang / Hünsdorf - Hënsdref / Ingeldorf - Angelduerf / Kahler - Koler / Kaundorf - Kaunref / Keispelt - Keespelt / Koerich - Käerch / Kuborn - Kéiber / Liefringen - Liefrange - Léifreg / Lintgen - Lëntgen / Lultzhausen - Lëlz / Luxemburg-Clausen - Luxembourg-Clausen - Lëtzebuerg-Clausen / Luxemburg-Liebfrauen - Luxembourg-Notre-Dame - Lëtzebuerg-Notre-Dame / Luxemburg-Neudorf - Luxembourg-Neudorf - Lëtzebuerg-Neiduerf / Luxemburg-Pfaffenthal - Luxembourg-Pfaffenthal - Lëtzebuerg-Pafendall / Mamer / Mensdorf - Menster / Mersch - Miersch / Merscheid - Merscheet [P. Heiderscheid - Heischent] / Mertert - Mäertert / Meysemburg - Meysembourg - Meesebuerg / Michelau - Méchela / Michelbouch - Méchelbuch / Moersdorf - Méischduerf / Moesdorf - Miesdrëf / Munshausen - Munzen / Niederanven - Nidderaanwen / Niederbesslingen - Basbellain - Kiirchen / Niederkerschen - Bascharage - Nidderkäerjheng / Nospelt - Nouspelt / Oberbesslingen - Hautbellain - Beesslek / Obermertzig - Uewermäerzeg / Oberwampach - Uewerwampech / Oberwormeldingen - Wormeldange-Haut - Wormer Bierg / Olingen - Ouljen / Petingen - Pétange - Péiteng / Pettingen - Pëtten / Reisdorf - Reisduerf / Remich - Réimech / Rindschleiden - Randschelt / Rodenborn - Rodenbourg - Roudemer / Rodershausen - Rouderssen / Roeser - Réiser / Roodt - Rued [P. Nospelt - Nouspelt] / Rosport - Rouspert / Rümelingen - Rumelange - Rëmeleng / Sassel - Saassel / Schwebach - Schwiebech / Senningen - Senneng / Simmern - Septfontaines - Simmer / Steinfort - Stengefort / Steinheim - Steenem / Stephansberg - Mont Saint-Etienne - Op der Klaus / Strassen - Stroossen / Tadler - Toodler / Untereisenbach - Ënnereesbech / Useldingen - Useldange - Useldeng / Vianden - Veianen / Wahlhausen - Wuelessen / Waldbredimus - Waldbriedemes / Walferdingen - Walferdange - Walfer / Weiswampach - Wäiswampech / Wiltz-Niederwiltz - Wolz-Nidderwolz [P. St. Peter und Paul - Saints-Pierre-et-Paul] / Wilwerdingen - Wilwerdange - Wilwerdang / Winseler - Wanseler / Wormeldingen - Wormeldange - Wuermeldeng
- Dokument-IDONR-8670
- Übergeordnete StrukturGV.Korrespondenz
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Schriftverkehr: Konzepte (aufgelistet in der Reihefolge in der Akte: Jahr; Titel [Verweis auf Ausgangsregister = endgültige Fassung]; Nr. in Akte):
1842; Der Apostolische Vikar würde auf die geforderte Erhöhung des Gehaltes eines Pfarrers im Kanton Luxemburg, den er mit Dechantenaufgaben an St. Peter in Luxemburg betrauen würde, verzichten, falls ein Dekanat im Kanton Kapellen eingerichtet werden würde und er die St. Peter zugeordneten Pfarreien auf das neue Dekanat und das Dekanat St. Michael in Luxemburg verteilen könnte. Da in Kapellen selbst weder Pfarrkirche noch Pfarrhaus existierten, sei Koerich zum kirchlichen Zentralort des neuen Dekanats besser geeignet. [s. auch GV.Korresp 3 S. 182]; 1
1842; Der Apostolische Vikar bittet den König erneut und aus gegebenem Anlaß, die in den übrigen niederländischen Ländern und Provinzen bereits außer Kraft gesetzte zwangsweise regelmäßige Erneuerung der Gelübde der Ordensschwestern auch in Luxemburg aufzuheben. Er wiederholt den Antrag, den Seelsorger des Athenäums, Mathias Manternach, angesichts seiner Überlastung in Verbindung mit seinem Amt als Oberschulrat von ersterer Verpflichtung zu entbinden und Nicolas Wies mit dieser Aufgabe zu betrauen. Er protestiert gegen die Entscheidung der Ständeversammlung, die Zahl der Professoren am Priesterseminar von fünf auf drei zu reduzieren und fügt schließlich eine Stellungnahme zum Entwurf des Schulgesetzes bei. [s. auch GV.Korresp 1 S. 83-84]; 2
1842; Loslösung der Orte Pettingen, Moesdorf und Essingen von den Pfarreien Cruchten und Mersch und Zusammenschluß zu einer eigenen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 3 S. 177]; 3
1842; Errichtung einer Pfarrei in der Zivilgemeinde Steinfort mit Sitz in Hagen und einer Kaplanei in Steinfort [s. auch GV.Korresp 3 S. 178]; 4
1842; Glockenläuten und Te Deum zum Geburtstag des Königs [s. auch GV.Korresp 3 S. 175]; 5
1842; Einrichtung des Priesterseminars in bislang von der Gendarmerie genutzten Räumlichkeiten des ehemaligen kleinen Seminars in der Stadt Luxemburg [s. auch GV.Korresp 3 S. 174]; 6
1842; Der Apostolische Vikar nimmt Stellung zur geplanten Neueinteilung der Verwaltungskantone und der Möglichkeit, deren Grenzen mit jenen der Dekanate in Übereinstimmung zu bringen und erläutert die kirchlichen, gesetzlichen und faktischen Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Pfarreitypen (Kantonalpfarrei, Primärpfarrei, Sukkursalpfarrei, Dekanat) und erläutert neben anderen rechtlichen Bedenken hinsichtlich der Aufhebung von Pfarreien, daß die durch das Konkordat von 1801 gegründeten Pfarreien allein durch den Heiligen Stuhl wieder aufgehoben werden könnten. Er lehnt die Aufhebung der Primärpfarreien Betzdorf und Vianden ab, plädiert jedoch für die Einrichtung einer Primärpfarrei und eines Dekanates im Kanton Capellen. [s. GV.Korresp 1 und 3]; 7
1842; Der Apostolische Vikar erklärt, daß er die von ihm vorgesehene Aufhebung der vor wenigen Jahren erst eingerichteten Sukkursalpfarrei in Echternach nicht mehr weiter verfolgt, um nicht Unfrieden zu stiften. Die Anhebung des Gehaltes des Primärpfarrers von Echternach (curé primaire) in die erste Klasse sei unerläßlich angesichts der vielfältigen Ausgaben, die mit diesem Posten verbunden seien, und der Bedeutung der Stadt Echternach; dem stimme auch der Distriktskommissar zu, allerdings fehlten der Stadt die Mittel, einen Anteil mitzutragen. Die Gehaltserhöhung sei um so mehr erforderlich, als der neue Sukkursalpfarrer Einkünfte vom Primärpfarrer abziehe. Er verweist in dieser Frage außerdem auf die gesetzliche Situation. Er befürwortet weiterhin die Einrichtung einer zweiten Vikarsstelle an der Pfarrei St. Peter und Paul, da die Zahl der Pfarrangehörigen mit 3000 sehr groß und ein würdiger Gottesdienst nur mit einer ausreichenden Zahl Geistlicher zu gewährleisten sei. Dies gelte um so mehr, als das luxemburgische Bundestruppenkontingent in Echternach stationiert werde, zu dessen Betreuung die Bestellung eines Militärseelsorgers am besten sei. [s. auch GV.Korresp 3 S. 164-167]; 8
1842; Der Apostolische Vikar beklagt sich darüber, daß der Klerus von der Planung des Schulwesens bis hinauf zur Einrichtung einer Universität ausgeschlossen sei und die Planungskommissionen mit kirchenfeindlichen Personen besetzt seien. Er bittet um Information und Einbindung in den Prozeß des Gesetzentwurfs. Darüber hinaus bittet er erneut um die Trennung der bei M. Manternach angesiedelten Personalunion von Religionsprofessor am Athenäum und Oberschulrat (conseiller supérieur des Ecoles) wegen Arbeitsüberlastung und bittet um gehältertechnische Gleichbehandlung des Religionsprofessors am Athenäum. Schließlich bittet er erneut um die Berücksichtigung der Supplik zugunsten der Ordensschwestern in der Stadt Luxemburg, die er eingereicht hatte [s. auch GV.Korresp 3 S. 161-163]; 9
1842; Einrichtung einer gemeinsamen Pfarrei Walferdingen für die Ortschaften Walferdingen, Bereldingen und Helmsingen auf Antrag der Bewohner und Vergrößerung von Kirche und Pfarrhaus [s. auch GV.Korresp 3 S. 157]; 10
1842; Der Apostolische Vikar teilt der Regierung folgende Umstrukturierungen in der Personal- und Pfarrorganisation mit und bittet um Zustimmung bzw. die Gewährung entsprechender Gehälter: Erteilung eines Gehaltes eines Dechanten/Kantonalpfarrers zweiter Klasse für einen von ihm auszuwählenden Sukkursalpfarrer zur Erledigung der Dechantenobliegenheiten im Dekanat St. Peter/Luxemburg; Anhebung der Primärpfarrerstelle von St. Peter und Paul/Echternach in die erste Klasse wegen der hohen Seelenzahl in der Stadt; Erhebung Eschs/Alzette zur Primärpfarrei mit Primärpfarrerstelle zweiter Klasse mittels Abtrennung verschiedener Pfarreien aus dem Dekanat Bettemburg; Einrichtung neuer Sukkursalen mit eigener Sukkursalpfarrerstelle und Kirchenfabrik (Hagen, Kahler, Rollingergrund, Mertert, Buschrodt, Girscht[sic!], Walferdingen, Moesdorf, Steinheim, Boevingen) unter näherer Ausführung der Gründe; staatliche Anerkennung für die als bischöfliche Sukkursalpfarreien aus näher ausgeführten Gründen von ihren bisherigen Pfarreien abgetrennten Kaplaneien (Angelsberg, Petingen-Moesdorf, Lellig, Dorscheid-Neidhausen, Wahlhausen, Rodershausen, Marnach, Fingig, Tadler, Breidweiler-Colbett); Übertragung des Gehaltes des Sukkursalpfarrers von Eisenborn auf die Kapelle Blascheid; Genehmigung von Vikars- oder Kaplansgehältern an folgenden Kapellen/Kirchen: Eisenborn, Hoesdorf, zweite Vikarsstelle Dekanatskirche Echternach, Moesdorf; Abzug der Vikare aus Cruchten und Moestroff [s. auch GV.Korresp 1 und 3] ; 11
1842; Ausführung der Bauarbeiten zur Herrichtung des Priesterseminars und Einrichtung einer ausreichenden Zahl (min. 40) an Seminaristenzimmern vor dem Hintergrund der bisherigen Zahl luxemburgischer Seminaristen in Namur (30), Anfertigung eines Voranschlags über das für das Priesterseminar benötigte Mobiliar durch den Oberbaurat[?] Eydt [s. auch GV.Korresp 3 S. 153]; 12
1842; Der Apostolische Vikar bittet um die Aufhebung der Bestimmungen des Dekrets vom 18. Februar 1809 bezüglich der Erneuerung des Gelübdes der Ordensschwestern alle drei bzw. fünf Jahre vor einem Staatsbeamten sowie um die Aufhebung der staatlichen Begrenzung der Zahl der Hospitals- und Schulschwestern (Kongregation Sainte Sophie), sofern die ordenseigenen Mittel die Aufnahme weiterer Novizinnen und Schwestern erlauben. [s. auch GV.Korresp 1 S. 68-70]; 13
1842; Der Apostolische Vikar befürwortet die Anhebung der Gehälter der Pfarrer von Echternach und Diekirch aufgrund der Bedeutung dieser beiden Städte auf die höchste Stufe (première classe) [vgl. GV.Korresp 1 und 3]; 14
1842; Verlegung der 1837 irrtümlich nach Moesdorf übertragenen Vikarsstelle in das zur Pfarrei Reisdorf gehörende Hoesdorf [s. auch GV.Korresp 3 S. 133]; 15
1842; Der Apostolische Vikar bittet den König, die bereits beantragte Revision des Erlasses zur Anerkennung seiner Ernennung zu veranlassen, die Einrichtung des Priesterseminars noch im Sommer durchzuführen, um eine Eröffnung im Herbst zu ermöglichen, legt unter Klagen über die Regierung des Großherzogtums und die von dieser vorgesehene Mittelhöhe den Finanzbedarf für Gehälter und Studienbörsen dar, erbittet die Einrichtung eines Pensionats und "kleinen" Seminars. Er bittet bei der Stellenbesetzung und den Lehrmitteln um Vetorecht, fordert die Beteiligung der katholischen Kirche am Primärschulunterricht durch Übertragung echter Kompetenzen an den geistlichen Schulinspektor Manternach, die Beauftragung eines Pfarrers in jedem Kanton mit der Schulinspektion, die Prüfung der Lehrbücher in den Volksschulen durch den Apostolischen Vikar sowie die Prüfung der zur Einstellung vorgesehenen Lehrer durch eine geistliche Kommission auf Kenntnisse und moralische Befähigung; sollte ein Lehrer-Seminar eingeführt werden, bittet der Apostolische Vikar um die Berufung eines von ihm vorzuschlagenden Geistlichen zum Direktor. Er empfiehlt hinsichtlich der Einrichtung der Mädchenschulen die Ansiedlung und den Einsatz von Schulschwestern und bittet um die Autorisierung und Finanzmittel zur Erhebung zweier Sukkursalpfarreien zu Primärpfarreien zwecks Bildung neuer Dekanate sowie die Erhebung von 12 Kaplaneien zu Sukkursalpfarreien.[s. auch GV.Korresp 1 S. 62-66]; 16
1842; Der Apostolische Vikar kritisiert die staatlichen Ansichten zur personellen Ausstattung des einzurichtenden Priesterseminars, des Curriculums und der Unterrichtsinhalte und verwahrt sich scharf gegen Eingriffe in sein Recht zur Organisation von Seminar und Klerus. Er betont auch die Wichtigkeit, ein kleines Seminar (pensionnat clérical préparatoire) einzurichten und den Philosophieunterricht nicht gemeinsam mit dem Athenäum durchzuführen und besteht auf dem Recht zur Entscheidung, auf welche ausländischen Universitäten die Priesteramtskandidaten zum Studium entsendet werden. Er weist die Annahme der Regierung, daß zwischen dem Klerus in der Stadt und auf dem Land - auch bildungstechnische - Unterschiede bestünden, zurück und fordert am Ende für das Seminar fünf Professorenstellen, eine Ökonomenstelle und die dazugehörigen Gehälter (je 1000 bzw. 1200 Gulden), die Einrichtung von mindestens zehn Studienbörsen und vier Hausbedienstetenstellen [s. auch GV.Korresp 1 S. 57-61]; 17
1842; Spendensammlung zugunsten der Opfer des Hamburger Stadtbrandes [s. auch GV.Korresp 3 S. 125]; 18
1842; Aufstockung des Gehalts desjenigen Pfarrers des Dekanats Luxemburg, der vom Apostolischen Vikar die Dechantenfunktion übernehmen wird [s. auch GV.Korresp 3 S. 124]; 19
1842; Der Apostolische Vikar bittet um Genehmigung einer Vikarsstelle für die Pfarrei Echternach-St. Peter und Paul und die Bestätigung des darauf nominierten Geistlichen Bernard Weber, welcher gleichzeitig als Kollaborator des Direktors des Progymnasiums fungiert. [s. such GV.Korresp 1 und 3 S. 122-123]; 20
1842; Auswahl eines Nachfolger für den verstorbenen Primärpfarrer von Echternach, Coner, bei Anhebung der Pfarrstelle in die erste Klasse samt damit verbundener Aufstockung des Gehalts [s. auch GV.Korresp 1und 3 S. 112]; 21
1842; Einrichtung einer zweiten Vikarsstelle an der Pfarrei Echternach - St. Peter und Paul und Besetzung der Stelle mit dem als Prorektor am Progymnasium Echternach wirkenden Geistlichen [s. auch GV.Korresp 3 S. 113]; 22
1842; Einrichtung des Priesterseminars im Vergleich zu Belgien, Frankreich und Deutschland, Gestaltung der Gehälter des Seminarpersonals in Vergleich zu Namur [s. auch GV.Korresp 1und 3 S. 108-112]; 23
1842; Ableistung des Treueeides des Apostolischen Vikars und Amtsantritt des Kantonalpfarrers von Grevenmacher ohne Eidesleistung sowie Meldung der Personalveränderungen und Ernennungen durch den Apostolischen Vikar an die Regierungsbehörden und Eidesleistung und staatliche Bestätigung der Geistlichen im allgemeinen [vgl. GV.Korresp 1 und 3 S. 90-91]; 24
1842; Der Apostolische Vikar drängt erneut darauf, die erforderlichen Gebäude und Finanzen zur Einrichtung eines Seminars und eines kleinen Seminars (pensionnat ecclésiastique) zur Verfügung zu stellen. [s. auch GV.Korresp 1 S. 47-48]; 25
1842; Ableistung des Treueeides durch den Apostolischen Vikar Laurent vor dem Hintergrund von Veränderungen der Konkordatsbestimmungen und des daraus bereits abgeleiteten Verzichts auf Eidesleistung und staatlicher Approbation der Ernennung des Oberpfarrers [? = Kantonalpfarrer] von Grevenmacher [vgl. GV.Korresp 1 und 3 S. 89]; 26
1843; Errichtung/Umbau der Seminargebäude und Besoldung der Professoren [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 345]; 27
1843; Ernennung neuer Mitglieder für den Kirchenfabrikrat Aspelt (Jean Thill, Henry Schmitt, Guillaume Wagner) [s. auch GV.Korresp 3 S. 344]; 28
1843; Kondolenzmitteilung an den König Wilhelm II. anläßlich des Todes seines Vaters Wilhelm I. [s. auch GV.Korresp 1 S. 174]; 29
1843; Trauerläuten der Kirchenglocken für den verstorbenen König Wilhelm I. [s. auch GV.Korresp 1 S. 173]; 30
1843; Einrichtung einer bischöflichen Sukkursalpfarrei und einer Kirchenfabrik in Fingig [s. auch GV.Korresp 3 S. 341]; 31
1843; Auszahlung von Gehältern (insbes. Jean Gaspar, Körich und Albert Rinck, Hagen) und Studienbörsen für die Theologiestudenten in Namur und Löwen [s. auch GV.Korresp 3 S. 340]; 32
1843; Einteilung der Pfarreien, Kaplaneien und Filialen: Rechtsfragen, Einzelfälle (Simmern, Hollerich, Weimerskirch) [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 337-339]; 33
1843; Umbildung des Kirchenfabrikrates von Consdorf wegen Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung [s. auch GV.Korresp 3 S. 336]; 34
1843; Einrichtung einer Kirchenfabrik in Ehlingen [s. auch. GV.Korresp 1 und 3 S. 323]; 35
1843; Wiederaufbau der Kirche von Bartringen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 318]; 36
1843; Neueinteilung verschiedener Pfarreien, Kaplaneien und Filialen (Koerich, Betzdorf, Simmern, Weimerskirch, Papierberg, Mühlenbach, Lambertsberg, Hollerich, Mühle Lamart, Grass, Hagen, Kahler, Meysemburg, Angelsberg, Beringerberg, Moesdorf, Pettingen, Ehsingen) [s. auch GV.Korresp 1 und S. 334-335; 37
1843; Ernennung neuer Mitglieder für den Kirchenfabrikrat Petingen (Nicolas Baltus, Christoph Flener, Nicolas Michaelis) [s. auch GV.Korresp 3 S. 333]; 38
1843; Übertragung der Vikarsstelle von Brandenburg auf die Filiale Landscheid [s. auch GV.Korresp 3 S. 332]; 39
1843; Abänderung der Pfarrgrenzen [s. auch GV.Korresp 3 S. 331]; 40
1843; Überprüfung dubioser Abrechnungen des ehemaligen Kassierers der Kirchenfabrik Kaundorf, Michel Feyder [s. auch GV.Korresp 3 S. 330]; 41
1843; Besetzung der Posten in der Commission d'Instruction; 42
1843; Abstellung kirchenkritischer/kirchenfeindlicher Veröffentlichungen in Zeitungen und anderen Publikationsorganen [s. auch GV.Korresp 1 S. 164-165]; 43
1843; Ernennung neuer Mitglieder für die Kirchenfabrikräte Beles (Jacques Hausemer, Michel Limpach, Jean Schmit, abgelehnt: Jean Schreiber) und Siebenaler (François Picard, Jacques Höltgen, Jean Mergen) [s. auch GV.Korresp 3 S. 319]; 44
1843; Te Deum in allen Pfarrkirchen anlässlich der Geburt einer Tochter in der königlichen Familie; 45
1843; Einrichtung des Priesterseminars [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 310]; 46
1843; Übertragung der freigewordenen halben Studienbörse des Studenten Thill zu Namur an den Sohn von Viktor Müllendorf [s. auch GV.Korresp 3 S. 311]; 47
1842; Der Apostolische Vikar teilt der Regierung folgende Umstrukturierungen in der Personal- und Pfarrorganisation mit und bittet um Zustimmung bzw. die Gewährung entsprechender Gehälter: Erteilung eines Gehaltes eines Dechanten/Kantonalpfarrers zweiter Klasse für einen von ihm auszuwählenden Sukkursalpfarrer zur Erledigung der Dechantenobliegenheiten im Dekanat St. Peter/Luxemburg; Anhebung der Primärpfarrerstelle von St. Peter und Paul/Echternach in die erste Klasse wegen der hohen Seelenzahl in der Stadt; Erhebung Eschs/Alzette zur Primärpfarrei mit Primärpfarrerstelle zweiter Klasse mittels Abtrennung verschiedener Pfarreien aus dem Dekanat Bettemburg; Einrichtung neuer Sukkursalen mit eigener Sukkursalpfarrerstelle und Kirchenfabrik (Hagen, Kahler, Rollingergrund, Mertert, Buschrodt, Girscht, Walferdingen, Moesdorf, Steinheim, Boevingen) unter näherer Ausführung der Gründe; staatliche Anerkennung für die als bischöfliche Sukkursalpfarreien aus näher ausgeführten Gründen von ihren bisherigen Pfarreien abgetrennten Kaplaneien (Angelsberg, Petingen-Moesdorf, Lellig, Dorscheid-Neidhausen, Wahlhausen, Rodershausen, Marnach, Fingig, Tadler, Breidweiler-Colbett); Übertragung des Gehaltes des Sukkursalpfarrers von Eisenborn auf die Kapelle Blascheid; Genehmigung von Vikars- oder Kaplansgehältern an folgenden Kapellen/Kirchen: Eisenborn, Hoesdorf, zweite Vikarsstelle Dekanatskirche Echternach, Moesdorf; Abzug der Vikare aus Cruchten und Moestroff [s. auch GV.Korresp 1 S. 71-72]; 48
1843; Vergrößerung der Pfarrkirche von Bartringen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 307]; 49
1843; Bitte um Genehmigung folgender Gehälter: Cure primaire für Koerich; Erhebung des Pfarrers von Echternach in die premiere classe; zweite Vikarsstelle in Echternach durch Reduzierung der Sukkursale Notre Dame zur Kapelle mit Kaplan und eigener Kirchenfabrik; Erhebung der Kapelle Hagen zur Sukkursal-Pfarrei [s. auch. GV.Korresp 3 S.306]; 50
1843; Zurückweisung von Anschuldigungen, die von Nicolas Wirtz und dem Schriftsteller Zelle gegen den abbé Schoefgen, Pfarrer von Lenningen, vorgebracht worden sind [vgl. GV.Korresp 1 und 3 S. 304]; 51
1843; Beantragung eines außerordentlichen Vikarsgehaltes für einen Koadjutor für die Pfarrei Leudelingen auf die Dauer der Erkrankung des Pfarrers Pletschette [vgl. GV.Korresp 1 und 3 S. 299]; 52
1843; Sicherung der Eigentumsrechte der Kirchenfabrik Brandenburg an verschiedenen Grundstücken in Konkurrenz zu den Brüdern Gérard und Guillaume Biner (Biwer?) [s. auch. GV.Korresp 3 S. 298]; 53
1843; Ernennung neuer Mitglieder für den Kirchenfabrikrat Simmern (François Picard, Jacques Höltgen, Jean Mergen) [s. auch. GV.Korresp 3 S. 297]; 54
1843; Einrichtung des Priesterseminars [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 293]; 55
1843; Vergrößerung der Pfarrkirche zu Biwer [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 290]; 56
1843; Vergrößerung der Pfarrkirche zu Mamer [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 292]; 57
1843; Zusendung der Mutationsliste [s. auch. GV.Korresp 3 S. 283]; 58
1843; Ablösung von abbé Adames, Pfarrer von Echternach-Notre Dame und Militärseelsorgers der dortigen Garnison, durch abbé Adehm [s. auch. GV.Korresp 3 S. 282]; 59
1843; Religionsunterricht am Athenäum Luxemburg [s. auch. GV.Korresp 1 S. 139]; 60
1843; Errichtung einer Kapelle in Keispelt; 61
1843; Ernennung neuer Mitglieder (Pierre Schmitz, Nicolas Wohlleben, Nicolas Willmes) für den Kirchenfabrikrat Kaundorf; 62
1843; Der Apostolische Vikar besteht erneut darauf, daß Kirchenneubauten nur mit Zustimmung und unter Einbeziehung der kirchlichen Autoritäten möglich sind. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 258]; 63
1843; Der Apostolische Vikar weist den Vorwurf des Regierungsrates, in seinen Schriftwechseln mit der Regierung schon seit längerem eine Schärfe und Feindseligkeit an den Tag zu legen, entschieden zurück und beklagt sich im Gegenzug über die schleppende Arbeitsweise der Verwaltung, die selbst Vorhaben, die von keiner Seite angezweifelt würden, bis zum äußersten verzögerten. Er führt die Probleme und Konflikte u.a. auf die Zentralisierung der Verwaltung und die Abhängigkeit der Kirche vom Staat im Gefolge der Säkularisation zurück. Bezüglich Echternachs verlangt er erneut die Aufstockung des Pfarrergehaltes der Primärpfarrei und eine zweite Vikarsstelle, erklärt sich im Gegenzug aber dazu bereit, die neueingerichtete Sukkursalpfarrei Notre Dame auf den Status einer Kaplanei, allerdings mit einer eigenen Kirchenfabrik, zurückzustufen. Bei einer solchen Lösung stünden vier Geistliche für die Betreuung von 3800 zivilen Gläubigen und 1200 Militärs zur Verfügung, während in Diekirch fünf Geistliche für 2000 Gläubige vorhanden seien. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 259-261]; 64
1843; Der Apostolische Vikar weist darauf hin, daß ihm die Einrichtung bischöflicher Pfarreien, hier im Falle der Orte Marnach, Dorscheid, Ermsdorf, Walhausen, Rodershausen und Tadeler in spiritueller Hinsicht auch bei fehlender Zustimmung der Regierung bzw. Kommunen zur Errichtung von Kirchenfabriken unbenommen ist, führt erneut die jeweiligen Gründe für die Einrichtung der genannten Pfarreien an und weist die Einwendungen des Distriktskommissars zurück. [s. auch. GV.Korresp 1 und 3 S. 255-257]; 65
1843; Vertretung des verreisenden Apostolischen Vikars durch Professor Engling; 66
1843; Der Apostolische Vikar weist erneut darauf hin, daß die Größe und Bedeutung Echternachs mit besonderen Belastungen für den Pfarrer einhergehen und daher eine personelle Verstärkung durch einen Vikar und eine Anhebung der Gehaltsstufe des Pfarrers erforderlich sind. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 252-253] ; 67
1843; Der Apostolische Vikar bietet einen umfänglichen Beitrag zu einer gerechten Entschädigung der Jüdischen Gemeinde an nachdem die Regierung geklärt hat, daß es möglich ist, die Synagoge von der Jüdischen Gemeinde zu erwerben, um sie als Kapelle des Priesterseminars und zur Vergrößerung des Gebäudes der Kongregation Ste. Sophie zu nutzen. [s. auch GV.Korresp 1 und 3]; 68
1843; Errichtung einer Kirche in Pfaffenthal; 69
1843; Errichtung einer neuen Kirche in Mersch auf dem Nikelsfeld vor dem Hintergrund technischer Aspekte und finanzieller Beeinträchtigungen durch die Einrichtung eines provisorischen Gotteshauses und den Abriß des Vikarshauses; 70
1843; ; 71
1846; Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Fingig; 72
1843; Der Apostolische Vikar schlägt unter Berücksichtigung der finanziellen Situation des Großherzogtums vor, statt der Berufung eines hauptamtlichen Militärseelsorgers für das luxemburgische Kontingent zu den Truppen des Deutschen Bundes für die in Echternach stationierten Truppen den Pfarrer der neu eingerichteten Sukkursalpfarrei Notre Dame gegen eine jährliche Entschädigung in Höhe von 300 Gulden mit der Seelsorge zu beauftragen, als Ersatz für dessen dann an der Pfarrei St. Peter und Paul nicht mehr mögliche Aushilfe dort eine zusätzliche Vikarsstelle einzurichten und die Pfarrstelle in die erste Klasse zu erheben. In den kleineren Garnisonen von Diekirch und Ettelbrück könnten weiterhin die dortigen Pfarrer gegen eine kleine Entschädigung die Seelsorge für die Soldaten übernehmen. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 232-233]; 73
1843; Der Apostolische Vikar bittet nach ersten Sondierungen bei Herrn Kaen von der jüdischen Gemeinde um Unterstützung beim Versuch, letzterer die Synagoge abzukaufen, um diese teilweise für die Einrichtung eines Mädchenpensionats durch die Kongregation Notre Dame / Sainte Sophie, teilweise als Kapelle für das Priesterseminar nutzen zu können. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 234-235]; 74
1843; Errichtung neuer Kirchen in Hostert und Keispelt [s. auch GV.Korresp 3 S. 231]; 75
1843; Der Apostolische Vikar bittet den König darum, den Schwestern der Kongregation Notre Dame / Sainte Sophie und den Elisabeth-Schwestern des neuen Hospitals in Luxemburg gesetzlich die Eigentumsrechte am von ihnen selbst angeschafften Mobiliar ihrer Häuser und Kapellen bis auf die im neuen Hospital befindlichen, von der Kommission der Hospitäler angeschafften Krankenbetten einzuräumen. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 225-226]; 76
1843; Der Apostolische Vikar informiert den König über den Tod des Oberschulrates und Seelsorgers des Athenäums in Luxemburg, Mathias Manternach und bittet darum, Nicolas Wies zum Nachfolger Manternachs als Religionslehrer und Seelsorger am Athenäum zu bestimmen, die Ämter des Seelsorgers des Athenäums und des Oberschulrates zu trennen, das Gehalt des Religionslehrers und Seelsorgers am Athenäum angemessen zu gestalten, bezüglich der Stellenbesetzung eine definitive statt einer von der Regierung vorgesehenen provisorischen Entscheidung zu treffen und entgegen der Regierungspläne in Bezug auf die Reform des Schulwesens das Amt des geistlichen Oberschulrates beizubehalten und neuzubesetzen. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 210-213]; 77
1843; Der Apostolische Vikar macht hinsichtlich der Pfarrorganisation folgende Vorschläge: Die Sukkursalpfarrei Koerich soll zu einer Primärpfarrei für den Kanton Kapellen erhoben werden; Hagen soll zur Sukkursalpfarrei erhoben, in Steinfort eine Kaplansstelle eingerichtet werden; die zu bildende Sukkursalpfarrei Simmern sollte gemäß der Vorschläge des Distriktskommissars umschrieben werden; Pfarrsitz der Sukkursalpfarrei Meysemburg-Angelsberg soll Meysemburg werden, während Angelsberg eine Kaplansstelle erhält; in der Pfarrei Moesdorf-Pettingen soll ersteres Pfarrsitz, letzteres Kaplanei werden; die von der Regierung für Boegen/Boevingen gemachten Vorschläge werden abgelehnt; die Einrichtung der bischöflichen Sukkursalpfarrei Fingig widerspricht nicht den Regierungsplänen; Kahler sollte, wenn es schon nicht staatlicherseits zur Pfarrei erhoben wird, eine eigene Kirchenfabrik losgelöst von Garnich erhalten, um die Einrichtung einer bischöflichen Sukkursalpfarrei zu ermöglichen; Walferdingen soll gemeinsam mit Bereldingen und Helmsingen eine Pfarrei werden; da die Einwohner Eisenborns sich zur Unterhaltung einer Sukkursalpfarrei verpflichtet haben, soll der Pfarrsitz dorthin gelegt und die Kaplansstelle von Cruchten nach Blascheid tranferiert werden. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 207-209]; 78
1843; Der Apostolische Vikar stimmt einem Vorschlag der Regierung zur provisorischen Besetzung der Seelsorgerstelle am Athenäum Luxemburg zu, drängt aber weiterhin im Interesse des Religionsunterrichts wie auch der Seelsorge auf eine definitive Lösung, die er auch schon dem König angetragen hat. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 204-205]; 79
1843; Erhebung der Kapelle Meysemburg oder der Kapelle Angelsberg zur Sukkursalpfarrei u.a. unter Berücksichtigung der Siedlung auf Beringer Berg und der Errichtung eines neuen Pfarrhauses in Fischbach im Rahmen der Einrichtung einer ganzen Reihe neuer Sukkursalpfarreien [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 201-202]; 80
1843; Der Apostolische Vikar beklagt sich darüber, daß trotz anderweitiger Zusicherung seitens des Königs im Staatshaushalt lediglich drei statt fünf Professorengehälter für das Priesterseminar vorgesehen sind und bittet um die zusätzlichen Gehälter sowie um Mittel für Studienbörsen zugunsten bedürftiger, derzeit in Namur studierender Kleruskandidaten; er bittet um eine Regelung der Nachfolge für Mathias Manternach als Seelsorger und Religionslehrer am Athenäum in Luxemburg und lehnt eine provisorische Regelung, wie die Regierung sie vorschlägt, ab und schlägt erneut Nicolas Wies für dieses Amt vor. Er schlägt vor, das Gehalt des Seelsorgers/Religionslehrers am Athenäum an jenes der übrigen Lehrer anzugleichen. Er schlägt vor, das Demissionsgesuch des Direktors des Echternacher Progymnasiums, Jacques Missy, aufgrund der zwischen diesem und dem Lehrpersonal herrschenden Konflikte anzunehmen und ihn durch den Leiter des Athenäums von Arlon, Nicolas Schmit, zu ersetzen. [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 198-200]; 81
1844; Meldung der Amtsantrittsdaten der neuernannten Geistlichen an die Chambre des comptes (Blascheid, Eisenborn, Lorenzweiler) [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 349-350]; 82
[o.Dat.]; Zeremonie für die Konsekration von Kirchen und Altären; 83
1844; Bestätigung der Regeln hinsichtlich der Stiftung von Messen anläßlich einer unzulässigen Stiftung des Herrn Thilges an der Kapelle von Wiltz [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 350-351]; 84
1844; Auswahl und Ernennung ausländischer Kandidaten für Professuren am Priesterseminar, Ausräumung rechtlicher Schranken [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 354-355]; 85
1844; Ernennung der Mitglieder des Kirchenfabrikrates von Boevingen (Nicolas Loos, Guillaume Knepper, Nicolas Eischen) und Lellig (Pierre Brosius, Mathias Hiren, Nicolas Wirtz) [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 353]; 86
1844; Renovierung der Pfarrkirche Strassen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 359]; 87
1844; Übersendung der Mutationslisten und Auszahlung der Stipendien für die Theologiestudenten in Namur und Löwen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 370]; 88
1844; Ausbau der Kapelle von Hagen zur Kirche im Gefolge der Erhebung Hagens zur Sukkursalpfarrei unter Berücksichtigung Steinforts [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 371]; 89
1844; Besoldung des Pfarrers von Waldbredimus, J. Mersch, für seine Funktion als Verwalter der Kapelle Stefansberg [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 378]; 90
1844; Besetzung von Professorenstellen am Priesterseminar mit ausländischen Geistlichen und Besetzung der Posten bei der Commission d'instruction [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 373-374]; 91
1844; Nachmeldung der Funktion des Pfarrers von Waldbredimus, J. Mersch, als Verwalter der Kapelle Stefansberg [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 375]; 92
1844; Bau einer Kapelle in Steinfort; 93
1844; Anhebung der nach belgischem Gesetz vom 09.01.1837 gewährten Zusatzgehälter der Vikare [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 377]; 95
1844; Wechsel des Patronats der Pfarrkirche des Apostolischen Vikars von St. Peter zu Maria (Notre Dame) [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 377]; 96
1844; Provisorische Verwaltung der Pfarrei Vichten durch abbé Spanier und Jean Bertrande Hoffmann nach dem Ableben von Pfarrer Antoine Thilmany sowie Berichtigung der Mutationslisten bezüglich des verstorbenen Pfarrers von Bous, Michel Mees [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 384]; 97
1844; Einrichtung eines kleinen Seminars (petit seminaire) in Luxemburg durch Abtretung einiger bislang von Athenäums-Professor Joachim gemietete Räumen im Athenäum an den Religionslehrer Wies [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 387-389]; 98
1844; Einrichtung eines kleinen Seminars (petit seminaire) in Luxemburg, Ausfindigmachen geeigneter Räume und ausreichender Finanzen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 391-393]; 99
1844; Portobefreiung für den Apostolischen Vikar, die Dechanten und Priester [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 395]; 100
1844; Einrichtung eines kleinen Seminars (petit seminaire) in Luxemburg [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 396]; 101
1844; Besetzung von Religionslehrer- und Schulinspektorenstellen ( Eyschen; abbé Frieden; Görens; Laux; abbé Majerus; abbé Stehres; abbé Weber, Bernard) [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 397-398]; 102
1844; Besetzung der Religionslehrerstelle an der Normalschule mit abbé Bernard Weber und der Kollaboratorenstelle am Progymnasium Echternach mit abbé Blum [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 400]; 103
1844; Übersendung der Mutationslisten und Auszahlung der Stipendien für die Theologiestudenten in Namur und Löwen sowie Bination des Pfarrers von Brandenburg, Alexander, in Landscheid und fortgesetzte Erkrankung des Pfarrer von Leudelingen, Pletschette [s. auch GV.Korresp 3 S. 397-398]; 104
1844; Zuerkennung von Zusatzgehältern für binierende Pfarrer ohne Vikare [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 401]; 105
1844; Beschleunigung der Umbauarbeiten am zukünftigen Priesterseminar [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 402]; 106
1844; Besetzung der Lehrerstellen an der Normalschule [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 403-404]; 107
1844; Einrichtung einer Kirchenfabrik für die Kapelle Breidweiler-Colbette und Ernennung der Ratsmitglieder (Pierre Huberty, Nicolas Reckinger, Michel Rolling) [s. auch GV.Korresp 3 S. 405]; 108
1844; Liquidation des von Osweiler herrührenden Administratoren-Gehaltes des abbé Rath, nunmehr Pfarrer von Steinheim, fortgesetzte Erkrankung des Pfarrers Pletschette von Leudelingen, Bination des Pfarrers von Brandenburg in Landscheid; Besoldung des nach dem Tod von Pfarrer Angelsberg als Administrators der Pfarrei Niederkerschen tätigen Kaplans von Fingig, Michel Gaasch [s. auch GV.Korresp 3 S. 406, 418]; 109
1844; Zuerkennung von Zusatzgehältern für binierende Pfarrer ohne Vikare [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 407]; 110
1844; Errichtung neuer Kirchen in Hostert und Roeser, Umbau/Vergrößerung des Pfarrhauses in Hagen, Errichtung einer Kapelle in Steinfurt, Besoldung der provisorischen Verwalter von Vikariaten, Ernennung des Bernard Weber zum Religionsprofessor an der Normalschule [s. auch GV.Korresp 3 S. 413]; 111
1844; Möblierung/Ausstattung des Priesterseminars [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 416]; 112
1844; Wechsel des Patronats der Pfarrkirche des Apostolischen Vikars von St. Peter zu Maria (Notre Dame) [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 414]; 113
1844; Luxemburgische Prozession zum heiligen Rock nach Trier; 114
1844; Erstellung einer Matrikel zu den Gehältern und Pensionen der Geistlichen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 419]; 115
1844; Einrichtung eines kleinen Seminars (petit seminaire) in Luxemburg [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 420]; 116
1844; Ausführung kommunaler Bauprojekte (Schulen, Wege) auf kirchlichen Grundstücken in Remich, Remerschen, Bech und Wellenstein ohne die Zustimmung der Kirchenfabrikräte und des apostolischen Vikars [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 422]; 117
1844; Besetzung der am Progymnasium Echternach durch den Weggang von Bernard Weber freigewordenen Stelle mit Jean-Pierre Blum [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 425]; 118
1844; Vorschläge für geeignete Bücher in den Schulen; 119
1844; Ernennung und Besoldung des Bernhard Weber zum Religionslehrer an der Normalschule sowie Nachrücken des Jean-Pierre Blum auf dessen Stelle bei Umwandlung selbiger zu einer Prorektorenstelle; Besetzung der Posten in der Schulkommission und Ernennung des Viandener Pfarrers Frieden oder des Prorektors des Progymnasiums Diekirch, Stehres, zum Schulinspektor des Kreises Diekirch; Ernennung ausländischer Geistlicher zu Professoren am Priesterseminar und diesbezügliche Naturalisation des Josef Leonhard Nuss aus Baelen (B); Einrichtung eines kleinen Seminars in einem Flügel des Athenäums [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 426-428]; 120
1844; Übersendung der Mutationsliste [s. auch GV.Korresp 3 S. 429]; 121
1844; Beschaffung eines neuen Hochaltars für die Kirche Berdorf; Vergrößerung der Pfarrkirche von Dippach [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 430]; 122
1844; Vertretung des verreisenden Apostolischen Vikars durch seinen Sekretär Föhr [s. auch GV.Korresp 3 S. 431]; 123
1844; Korrektur der Mutationslistenangaben zu abbé Keffeler, vormals Kaplan zu Dellen, jetzt Pfarrer in Heinerscheid sowie abbé Houchet, vormals Pfarrer in Rollingen, jetzt Pfarrer in Rodingen [s. auch GV.Korresp 3 S. 432]; 124
1844; Einstellung der Professoren des Priesterseminars bereits vor dessen nochmals zu verschiebender Eröffnung [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 434]; 125
1844; Errichtung einer Kapelle in Roodt (Pfarrei Nospelt) [s. auch GV.Korresp 3 S. 437]; 126
1844; Besetzung der Posten der Schulkommission mit den Herren Eyschen, Hubert, Keuker, Liger, Mongenast, Munchen, Scheidt und Willmar [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 438]; 127
1844; Abberufung von Kirchenfabrikratsmitglieder in außergewöhnlichen Fällen vor dem Hintergrund eines Konfliktes zwischen Jean Theysen, Kirchenfabrikratsmitglied in Meysemburg und dem dortigen Kirchenfabrikrat, vertreten durch dessen Präsidenten Reuter [s. auch GV.Korresp 3 S. 448]; 128
1844; Aufteilung der Pfarrei Roeser in drei Pfarreien (Roeser-Krauthem, Biwingen-Berchem, Peppingen) oder alternativ Errichtung einer neuen Pfarrkirche zwischen Roeser und Krauthem sowie deren Finanzierung [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 445-446]; 129
1844; Organisation des Religionsunterrichts in der Stadt Luxemburg [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 457-458]; 130
1844; Besetzung der Posten der Schulkommission [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 439]; 131
1844; Festlegung der Uhrzeiten des Religionsunterrichts und Beibehaltung des Besuchs der Heiligen Messe durch die Schulkinder [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 453-456]; 132
1844; Einstellung eines Lehrers in der Sektion Steinfort [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 451]; 133
1844; Rechnungswesen der Kirchenfabrik Grevenmacher; 134
1844; Umbau und Renovierung des Priesterseminars, Errichtung einer Kapelle [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 451]; 135
1844; Rückübertragung der Nutzungsrechte an einem zugunsten der Gemeinde verpachteten Grundstück in Niederkorn an die Kirchenfabrik [s. auch GV.Korresp 3 S. 462]; 136
1844; Übersendung der Mutationslisten [s. auch GV.Korresp 3 S. 463]; 137
1844; Gestaltung des Kirchenneubaus in Walferdingen [s. auch GV.Korresp 1 und 3 S. 464]; 138
1845; Korrektur der Angaben zur Mutationstabelle, Besoldung der als Kapläne Gonderingen bzw. Remerschen tätigen pensionierten Geistlichen Molitor (Gonderingen, vormals Pfarrer zu Consdorf) undBehm (Remerschen, vormals Pfarrer ebenda) [s. auch GV.Korresp 4 S. 201]; 139
1845; Benutzung des Buches "Der Schullehrer in seiner Vollkommenheit" von Heinrich Gotthard Stamm bei der Lehrerfortbildung und Umgang mit der Zeitschrift "Der Schulbote" [s. auch GV.Korresp 4 S. 194-198]; 141
1845; Auseinandersetzung um die Eigentumsrechte am Pfarrhaus Bettemburg und den dazugehörigen Grundstücken [s. auch GV.Korresp 4 S. 189-190]; 142
1845; Ausschluß mehrerer Schüler vom Athenäum wegen ihrer moralisch begründeten Beschwerde über die Lektüre verschiedener, als anstößig empfundener Oden des Horaz im Lateinunterricht [s. auch GV.Korresp 4 S. 184-188]; 143
1845; Unstimmigkeiten über den Modus der Zulassung von Seminaristen zu den Kursen des Athenäums, Zurückweisung des Plans der Prüfung der vorgesehenen Kandidaten durch eine Professorenkommission [s. auch GV.Korresp 4 S. 171-173]; 144
1845; Unterrichtung von Seminaristen am Athenäum bei voller Teilnahme an allen statt wie ursprünglich seitens des Apostolischen Vikars vorgesehen lediglich an ausgewählten Kursen, bis für den Betrieb des Seminars ausreichend Raum zu Verfügung steht [s. auch GV.Korresp 4 S. 166-168]; 145
1845; Befürwortung der Teilnahme einiger Schüler des Priesterseminars an Kursen des Athenäums in den Fächern lateinische Literatur, griechische Literatur, Philosophie und Religion unter Verweis auf den Umstand, daß die Lehrer und ihre Kurse ohnehin an beiden Institutionen die gleichen seien und im Priesterseminar nicht genügend Räume zur Verfügung stünden [s. auch GV.Korresp 4 S. 157-159]; 146
1845; Kommentierung der Pläne der Regierung, einen königlichen Erlaß ausfertigen, demzufolge alle Kapellen, die eigene Güter und Einkünfte besitzen, Kirchenfabriken erhalten können und Verweis auf die geltende Rechtslage, die dies ohnehin schon erlaubt [s. auch GV.Korresp 4 S. 156]; 147
1845; Vorschlag, das aus Sicht des Apostolischen Vikars irregulär gestaltete Verhältnis zwischen der in Teilen romfeindlichen Regierung und der katholischen Kirche neu zu regeln und ein Bistum einzurichten; Aufforderung, die Reform des Schulwesens nicht in der geplanten Form durchzuführen und ein kleines Seminar/Konvikt einzurichten und dessen Zöglinge aus Gründen der Kostenersparnis am Athenäum mitunterrichten zu lassen, sofern der Apostolische Vikar mit Einfluß und Kontrolle über den dortigen Unterricht ausgestattet wird; Vorschlag der Einrichtung eines Jesuitenkollegs in Luxemburg; Bitte um Genehmigung der einprozentigen Abgabe, gerechnet auf die Fixkosten, der Kirchenfabriken an das Apostolische Vikariat zur Abdeckung der Kosten der Revision der Kirchenrechnungen oder Einrichtung eines pauschalen Subsids mit gleicher Funktion; Bitte um Sicherung des Rechts des Klerus auf Durchführung von Hauskollekten [s. auch GV.Korresp 4 S. 160-164]; 148
1845; Zurückweisung des Vorschlags des Schulinspektors Paquet, den Religionsunterricht in den Primärschulen der Oberstadt derart umzustrukturieren, daß ebenso viele Stufen wie Schulen eingerichtet werden und zum Lehrbetrieb sämtliche Geistlichen der Stadt herangezogen werden, Klage über den Rückgang der Disziplin der Schulkinder [s. auch GV.Korresp 4 S. 146-147]; 149
1845; Erhöhung des Gehalts des Militärseelsorgers des Luxemburger Truppenkontingents in Echternach Adehm [s. auch GV.Korresp 4 S. 152]; 150
1845; Antrag auf Zulassung der vier Philosophie-Schüler des Priesterseminars als Gäste zu dem am Athenäum gehaltenen Philosophie-Kurs Professor Englings, dem Religionsunterricht bei abbé Wies, dem Kurs lateinische Literatur bei Direktor Müller und dem Kurs griechische Literatur bei Professor Burggraf [s. auch GV.Korresp 4 S. 148]; 151
1845; Vertretung des verreisenden Apostolischen Vikars durch seinen Sekretär Nicolas Adames [s. auch GV.Korresp 4 S. 149]; 152
1845; Errichtung von Kirchenfabriken in den bereits von ihren Pfarreien getrennten und als bischöfliche Pfarreien eingerichteten Orten Bürmeringen, Olingen und Steinheim, Separierung Boxhorns von der Pfarrei Asselborn und Einrichtung als Pfarrei, Separierung Wilwerdingens von der Pfarrei Weiswampach und Drinklingens von der Pfarrei Ulflingen und Bildung einer neuen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 4 S. 143]; 153
1845; Errichtung neuer Kirchen in Befort, Mertzig und Hostert nach Fertigstellung der Kirche in Roeser [s. auch GV.Korresp 4 S. 137]; 154
1845; Weiterleitung einer Forderung des Pfarrers von Bettemburg [s. auch GV.Korresp 4 S. 135]; 155
1845; Errichtung eines Grabmals (Kenotaphs) für Johann den Blinden in einer zu diesem Zweck an der Pfarrkirche Notre Dame anzubauenden Seitenkapelle anstelle einer Unterbringung in der dann aufzugebenden Sakristei [s. auch GV.Korresp 4 S. 122-123]; 157
1845; Erhebung einer Gebühr für die Revision der Kirchenrechnungen von den Kirchenfabriken zugunsten des Apostolischen Vikariats und Debatte in der Ständeversammlung und der Öffentlichkeit sowie Bitte um ersatzweise Zuteilung einer jährlichen Summe von 700 Gulden zur Deckung der aus der Revision der Kirchenrechnungen entstehenden Personalkosten [s. auch GV.Korresp 4 S. 158]; 158
1845; Beantragung eines staatlichen Subsids zugunsten der Pfarrei Burglinster, die aufgrund minimaler Einkünfte aus Stiftungen bislang abhängig ist von nur widerwillig und in Form von Sachgütern geleisteten Zuschüssen der Gemeinde und der nicht mehr tragbaren zusätzlichen finanziellen Belastung des Pfarrers [s. auch GV.Korresp 4 S. 117]; 159
1845; Pensionierung der Geistlichen Brack (Pfarrer von Zolver), Fock und Finck [s. auch GV.Korresp 4 S. 116]; 160
1845; Erhebung einer Gebühr für die Revision der Kirchenrechnungen von den Kirchenfabriken zugunsten des Apostolischen Vikariats in Höhe von einem Prozent der Rechnungssumme und Diskussion diesbezüglicher Rechtsfragen und Zweifel seitens der Regierung hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Gebühr im Besonderen und der Kompetenzen des Apostolischen Vikars im Bereich der Beaufsichtigung des Rechnungswesen der Kirchenfabriken im Allgemeinen [s. auch GV.Korresp 4 S. 109-115]; 161
1845; Zurückweisung des vorliegenden Entwurfs des Gesetzes über den Religionsunterricht an den Mittel- und höheren Schulen wegen religions- und kirchenfeindlicher Grundstimmung des Entwurfs, Vorschlag zur Neuausarbeitung oder zumindest Überarbeitung und Berücksichtigung der von Seiten des Apostolischen Vikars vorgebrachten Kritikpunkte [s. auch GV.Korresp 4 S. 107-108]; 162
1845; Kommentierung des Gesetzentwurfs für den Religionsunterricht an den Mittel- und höheren Schulen, Anhang zu Schreiben vom 28.05.1845; Ausführungen zu einzelnen Artikeln; Ausführungen genereller Natur [s. auch GV.Korresp 4 S. 98]; 163
1845; Diskussion der Pläne zur Errichtung eines bischöflichen Konvikts/kleinen Seminars unter Ablehnung des Konzepts der Regierung und des Königs, einen Aus- bzw. Anbau am Priesterseminar vorzunehmen; Vorschlag zur Etablierung des kleinen Seminars im anliegenden Pensionat; Zurückweisung der Forderung der Regierung an das Apostolische Vikariat, sich an den Kosten zu beteiligen, da keine Mittel zur Verfügung stehen [s. auch GV.Korresp 4 S. 94-97]; 164
1845; Verwaltung der Güter des Priesterseminars unter Berücksichtigung des Umstandes, daß das Seminar praktisch über keine eigenen Güter verfügt, sondern nur über Mittel aus Spenden und Kollekten; Einrichtung einer Wohnung für den Apostolischen Vikar in dem direkt an die Kirche Notre Dame angrenzenden Gebäudeteil des Athenäums bei gleichzeitiger Übersiedlung der dort untergebrachten Städtischen Bibliothek in das Rathaus oder einen anderen Gebäudeteil des Athenäums [s. auch GV.Korresp 4 S. 92-93]; 165
1845; Erörterung der Festnahme zweier Spendensammler (Vikar Mersch, Hutmacher Ferron) und die Beschlagnahmung der Kollekte sowie der Verantwortung für das Handeln der Gendarmen unter Berücksichtigung der Frage, ob und in welchem Maße die Kirche berechtigt ist, Spenden zu sammeln und Kollekten, insbesondere Hauskollekten, durchzuführen; Verweis auf die Verwendung der Gelder zur Unterstützung von Theologiestudenten und den hohen Finanzbedarf der Kirche Luxemburg-Notre Dame, der sich aus deren Funktion als Quasi-Bischofskirche ergibt [s. auch GV.Korresp 4 S. 81-91]; 166
1845; Überprüfung der aus alten luxemburgischen Stiftungen herrührenden Studienbörsen für Luxemburger an der Universität Löwen vor dem Hintergrund von Streitigkeiten über die Verfügungsgewalt über diese Börsen und die zugrundeliegenden Stiftungskapitalien; der Apostolische Vikar nimmt an, daß die diesbezüglichen Unterlagen an das Bistum Namur abgetreten wurden, von wo sie auch auf seine Anfrage hin nicht mehr zurückgeliefert worden sind; Auskunft über die tatsächliche bestehenden Börsen können nur der zuständige Verwalter an der Universität Löwen geben, der diese als belgischer Beamter nur belgischen Stellen erteile [s. auch GV.Korresp 4 S. 78-80]; 167
1845; Zuteilung der Studienbörsen für die Kandidaten der Theologie für das Schuljahr 1844/45 (ganze Börsen: François Grimberger, Antoine Pommers, Olivier Noël, Jean Nicolas Lacasse, Corneille Kass; halbe Börsen: Jacques Kirpach, Jean Ries, Théodore Heynen, Guillaume Briefs, Jean Baptiste Victor Mullendorf, Bernard Schard, Michel Kayser, Antoine Jodoci, Jacques Junck, Jacques Stoffel; ausgeschieden nach Abschluß der Studien: Jean Nicolas Heymes, Pierre Kemp, Etienne Mersch, Jean Mathieu Schmit) [s. auch GV.Korresp 4 S. 76-77]; 168
1845; Provisorische Besetzung der fünften Professorenstelle am Priesterseminar ohne Gehalt durch den Geistlichen Sühs (Krankenhausseelsorger in Luxemburg) bei Verwendung der eingesparten Gehaltsmittel zur Aufstockung der Studienbörsen der luxemburgischen Theologiekandidaten in Löwen [s. auch GV.Korresp 4 S. 71]; 169
1845; Protest gegen die Festnahme des Vikars Mersch und des ihn begleitenden Hutmachers Ferron und die Beschlagnahmung der Kollekte und Erörterung der Berechtigung der Kirche und kirchlicher Institutionen zur Durchführung von Hauskollekten im allgemeinen und der nachösterlichen im Besonderen [s. auch GV.Korresp 4 S. 67-69]; 170
1845; Protest gegen die Festnahme des Vikars Mersch und des ihn begleitenden Hutmachers Ferron und die Beschlagnahmung der Kollekte [s. auch GV.Korresp 4 S. 61]; 171
1845; Protest gegen die Festnahme des Vikars Mersch und des ihn begleitenden Hutmachers Ferron während der Durchführung einer schon seit Jahrzehnten üblichen nachösterlichen Hauskollekte durch zwei Gendarmen, Forderung nach Wiedergutmachung und Gewährleistung von Hauskollekten durch Geistliche seitens der Behörden [s. auch GV.Korresp 4 S. 57-59]; 172
1845; Besetzung der fünften Professorenstelle am Priesterseminar mit einem der noch in Löwen studierenden Theologiekandidaten und vertretungsweise Besetzung der Stelle ohne Gehalt durch den Geistlichen Sühs (Krankenhausseelsorger in Luxemburg) bei Verwendung der eingesparten Gehaltsmittel zur Aufstockung der Studienbörsen der luxemburgischen Theologiekandidaten in Löwen [s. auch GV.Korresp 4 S. 53-54]; 173
1845; Beantragung der Befreiung von der Verpflichtung zum Erscheinen vor Gericht analog zur Exemtion der hochrangigen Staatsbeamten [s. auch GV.Korresp 4 S. 47-48]; 174
1845; Zurückweisung einer Vorladung als Zeuge vor Gericht unter Hinweis auf die Stellung des Apostolischen Vikars und seine anzunehmende Exemtion von Gerichtsverfahren vergleichbar hochrangigen Staatsbeamten und regulären Bischöfen [s. auch GV.Korresp 4 S. 44]; 175
1845; Erhebung einer Klage gegen eine Publikation der Druckerei Lamort, vertrieben durch den Buchhändler Michaelis, in welcher angeblich ein Hirtenschrieben des Apostolischen Vikars verfälscht wiedergegeben und die Autorität des letzteren untergraben wird [s. auch GV.Korresp 4 S. 29-30]; 176
1845; Ernennung des Jean Michel Föhr zum Präses des Priesterseminars, Ernennung des Nicolas Adames zum Sekretär am Apostolischen Vikariat, Befreiung der Post zwischen Seminarpräses und lxuemburgischen Pfarrern von der Portopflicht, gleiches für die Post der Societé S. François Regis (Förderung der Ehe und der Legitimierung der Kinder in ärmeren Bevölkerungsschichten) in Luxemburg [s. auch GV.Korresp 4 S. 28]; 178
1845; Trennung Olingens von der Pfarrei Rodenborn nach Errichtung einer eigenen Pfarrkirche durch die Einwohner, Einrichtung als bischöfliche Pfarrei und Errichtung einer Kirchenfabrik [s. auch GV.Korresp 4 S. 18]; 179
1845; Besetzung der Stelle des Schulinspektors für den Kanton Diekirch bei der Unterrichtskommission mit dem als Lehrer am Progymnasium Diekirch tätigen Herrn Biver [s. auch GV.Korresp 4 S. 12]; 180
1845; Einrichtung des Priesterseminars: Anschaffung einer Uhr und einer zweiten [Feuerlösch-?]Pumpe [s. auch GV.Korresp 4 S. 11]; 181
1845; Beteiligung der Orte Angelsberg (mit eigener Kapelle und eigenem Vikarshaus) und Beringerberg an den Kosten der Pfarrei Meysemburg [s. auch GV.Korresp 4 S. 10]; 182
1845; Ausstattung des Priesterseminars mit Bettzeug und Matratzen unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygiene [s. auch GV.Korresp 4 S. 9]; 183
1845; Korrektur der Besoldung des Antoine Kauth, Pfarrverwalter in Rosport und designierter Kaplan in Beidweiler-Colbett [s. auch GV.Korresp 4 S. 5]; 184
1845; Verpflichtung der Sektionen mit sekundären Kirchen ("chapelles" und "annexes" mit eigener Kirche/Kapelle und residierendem Geistlichen/Kaplan/Vikar) zur Mitfinanzierung des Neubaus der übergeordneten Pfarrkirchen und -häuser bei gleichzeitiger Befreiung von der Beteiligung an den Kultuskosten der übergeordneten Pfarreien wie im Falle von Mersch, Hostert und aktuell Röser [s. auch GV.Korresp 4 S. 1-3]; 185
1846; Ernennung des Bettemburger Vikars Schmit zum provisorischen Verwalter der Kaplanei Livingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 315]; 186
1846; Wiedereinrichtung eines Kaplansgehaltes in Bockholtz unter Berücksichtigung der Situation in Nocher und Gösdorf [s. auch GV.Korresp 4 S. 314]; 187
1846; Neuordnung des irregulär ausgeführten Budget- und Kirchenrechnungswesens der Kirchenfabrik Medernach [s. auch GV.Korresp 4 S. 313]; 188
1846; Vergrößerung der Pfarrkirche von Kahler [s. auch GV.Korresp 4 S. 312]; 189
1846; Ersetzung des Schulinspektors des Kantons Grevenmacher, Pfarrer Bech von Mertert, durch den Pfarrer Scheid von Ehnen, Pfarrer Scholtus von Donven, Pfarrer Schumacher von Wasserbillig oder Pfarrer Metz von Berburg [s. auch GV.Korresp 4 S. 310-311]; 190
1846; Übersendung der Mutationstabelle für das laufende Trimester, Benennung neuer Kandidaten (Jean Klein, Jacques Jung, Guillaume Brisse, Nachrücker Nicolas Schmit, Nic. Eischen, Phil. Kauder, Jean Weber, Jean Peiffer, Stoffel Pierre) für Studienbörsen anstelle der in den geistlichen Stand gewechselten bisherigen Nutznießer Grimberger, Pemmers, Heinen, Ries, Kayser und Jodocy [s. auch GV.Korresp 4 S. 309]; 191
1846; Mitteilung über Nichtableistung des Militärdienstes durch den zu pensionierenden Pfarrer Boegen [s. auch GV.Korresp 4 S. 308]; 192
1846; Organisation der Feier des Geburtstags des Königs [s. auch GV.Korresp 4 S. 307]; 193
1846; Anhebung der Stelle des Pfarrers von Clervaux in die erste Klasse; Gewährung eines staatlichen Pfarrergehalts für die bischöflicherseits eingerichtete Pfarrei Tadler-Ringler sowie Vergrößerung der Kirche und Errichtung eines Schulhauses; Errichtung einer neuen Kirche in Befort nach Plänen des Architekten Hartmann; Einrichtung einer Sukkursalpfarrei Girst mit den Orten Hinckel und Dickweiler oder Errichtung einer Kaplanei samt Einrichtung einer Schule, eventuell in der Girster Klause, unter Berücksichtigung der Pfarreien Born und Rosport; Ausstattung der Orte Neidhausen, Siebenaler und Alscheid mit einem Kaplan; Errichtung einer neuen Kirche für Clausen und Neudorf einschließlich des vorgesehenen Ehrenmals für König Johann den Blinden bei gleichzeitiger Modifizierung der Umschreibung der Pfarrei [s. auch GV.Korresp 4 S. 301-303]; 195
1846; Unterzeichnung von Schreiben der Unterrichtsbehörde durch den Apostolischen Vikar in seiner Funktion als Vizepräsident der Kommission [s. auch GV.Korresp 4 S. 299]; 197
1846; Abzug der in Wormeldingen tätigen Schulschwester wegen der Einbehaltung ihres Gehalts durch den kommunalen Einnehmer Kohl von Ehnen seit mehreren Monaten [s. auch GV.Korresp 4 S. 298]; 198
1846; Übersendung des Mutationstabelle des Klerus im Großherzogtum Luxemburg für das 3. Trimester 1846 und Bitte um Auszahlung der Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 293]; 199
1846; Versetzung des Geistlichen Adehm von Echternach als Pfarrer nach Consdorf, Ernennung Henri Heimans zu seinem Nachfolger als Vikar an der Kirche Notre Dame Echternach und Militärseelsorger für die Echternacher Garnison [s. auch GV.Korresp 4 S. 289]; 201
1846; Korrektur der Mutationstabelle: Wechsel des Pfarrers Wissener von Roeser nach Monnerich bei Aufgabe der Verwaltung der Kaplanei Pepingen, Ersetzung des als Pfarrer nach Esch/Sauer gewechselten vormaligen Vikars von Weimerskirch Kommel durch den den Geistlichen Kirpach in der Verwaltung der Kaplanei Dommeldange [s. auch GV.Korresp 4 S. 286]; 202
1846; Klärung des Rechts- und Eigentumsstatus der Friedhöfe vor dem Hintergrund einer Inanspruchnahme von Teilflächen des Friedhofs von Remich durch den Bürgermeister und die Kommune und der Verurteilung des Pfarrers von Remich wegen Beleidigung des Bürgermeisters in seiner Eigenschaft als Amtsperson [s. auch GV.Korresp 4 S. 282-285]; 203
1846; Schreiben an einen Anwalt (Notre-Dame) nicht abgeschickt [s. auch GV.Korresp 4 S. 1-3]; 204
1846; Ausarbeitung eines Gesetzes über die Mittel- und Oberschulen unter Berücksichtigung der Rolle des Priesterseminars und eines bischöflichen Pensionats und ihres Verhältnisses zum Athenäum und Beratung des Vorhabens in der Ständeversammlung (Regierungsmitglieder Blochhausen, Gellé, Jurion); auch: Rückgängigmachung der Suspendierung von sieben Schülern des Athenäums wegen ihrer Beschwerde gegen unmoralische Inhalte [Horaz-Oden] im Latein-Unterricht des Lehrers Barreau [s. auch GV.Korresp 4 S. 276-280]; 205
1846; Zurückweisung der Bestrebungen der Einwohner Beringerbergs, wieder an die Pfarrei Mersch angegliedert zu werden und Bestätigung der Entscheidung, den Ort an die Pfarrei Meysemburg anzuschließen [s. auch GV.Korresp 4 S. 275]; 206
1846; Zuteilung von Finanzmitteln zum Ausbau und Ausstattung des Priesterseminars [s. auch GV.Korresp 4 S. 273]; 207
1846; Vertretung des verreisenden Apostolischen Vikars durch den Bistumssekretär Föhr [s. auch GV.Korresp 4 S. 272]; 208
1846; Neubau der Kirche zu Biwer [s. auch GV.Korresp 4 S. 268]; 209
1846; Übersendung der Mutationstabelle für das 2. Trimester 1846, Mitteilung über die Priesterweihe der Seminaristen Olivier Noël, Corneille Kass und Jacques Kirpach und Neuverteilung der Studienbörsen (ganze Börsen: Théodore Heinen, Bernard Scharff; halbe Börsen: Jean Nicolas Majerus, Jean Klein, Jean Noe) [s. auch GV.Korresp 4 S. 267]; 210
1846; Rechtmäßigkeit von Kollekten; 211
1846; Errichtung einer neuen Pfarrkirche in Roeser [s. auch GV.Korresp 4 S. 260]; 212
1846; Organisation der Lehrerinnenausbildung am Internat Sainte Sophie und Aufstockung der Lehrerzahl [s. auch GV.Korresp 4 S. 258-259]; 213
1846; Suche nach einem an den pensionierten Pfarrer Pletschette, wohnhaft Waldbillig, adressierten, nicht zugestellten Brief [s. auch GV.Korresp 4 S. 253]; 214
1846; Erhebung Fingigs zur bischöflichen Pfarrei und Bitte um staatliche Anerkennung [s. auch GV.Korresp 4 S. 252]; 215
1846; Rückgängigmachung der Suspendierung von sieben Schülern des Athenäums wegen ihrer Beschwerde gegen unmoralische Inhalte [Horaz-Oden] im Latein-Unterricht des Lehrers Barreau und Entfernung der kirchenfeindlichen Lehrer Barreau und Stammer aus dem Athenäum [s. auch GV.Korresp 4 S. 249-251]; 216
1846; Der Apostolische Vikar kann nicht an den Prüfungen an der Normalschule teilnehmen [s. auch GV.Korresp 4 S. 248]; 217
1846; Gestaltung von Beispielsätzen für die Schriftkunde für Schüler [s. auch GV.Korresp 4 S. 247]; 218
1846; Ausdehnung der gesetzlichen Bestimmung, daß kirchliche Lehr-, Gebets- und Stundenbücher nicht ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung des Ortsbischofs gedruckt bzw. nachgedruckt werden dürfen, auf den Katechismus sowie bischöfliche Verordnungen (mandements) und Hirtenschreiben vor dem Hintergund des unerlaubten Abdrucks eines Hirtenbriefs Laurents durch den Porzellanfabrikanten Boch. [s. auch GV.Korresp 4 S. 245-246]; 219
1846; Behebung von Baumängeln bzw. Neuerrichtung eines Teils des Priesterseminars [s. auch GV.Korresp 4 S. 243-244]; 220
1846; Errichtung einer neuen Kirche in Gilsdorf und Vergrößerung des Friedhofs [s. auch GV.Korresp 4 S. 242]; 221
1846; Ausarbeitung eines neuen Gesetzes über das Justizwesen unter Leitung des Gouverneurs de la Fontaine einschließlich der Optionen, daß Geistliche vor weltlichen Gerichten gegen Entscheidungen des Bischofs Einspruch einlegen können, daß bei der Amtsenthebung von Pfarrern weltliche Gerichte angerufen werden können und daß Pfarrer für politische Vergehen durch die Suspendierung ihres Gehaltes bestraft werden können [s. auch GV.Korresp 4 S. 226-232]; 223
1846; Kauf eines neuen Gebäudes aus dem Eigentum des Guillaume Pescatore für die Kongregation Ste. Sophie und deren Pensionat [s. auch GV.Korresp 4 S. 223-225]; 224
1846; Ernennung des Geistlichen Weber, Lehrer für Christliche Glaubenslehre an der Normalschule, zum Prüfer der Lehramtskandidaten des 3. Grades in Religionsfragen [s. auch GV.Korresp 4 S. 222]; 225
1846; Nachträgliche Meldung, daß Pfarrer Rinck, Hagen, gleichzeitig Administrator der Kapelle Steinfort ist und Bitte um entsprechende Besoldung [s. auch GV.Korresp 4 S. 221]; 226
1846; Erhebung Differdingens zur Pfarrei und mögliche Abstufung Oberkorns zur Filiale sowie Errichtung einer Kirche in Differdingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 220]; 227
1846; Einstellung der Besoldung des Georges Kimmes als Vikar zu Junglinster aufgrund seiner Versetzung auf die Kaplansstelle zu Beyler-Leithum [s. auch GV.Korresp 4 S. 219]; 228
1846; Verzögerte Auszahlung der Gehälter der Geistlichen [s. auch GV.Korresp 4 S. 218]; 229
1846; Ernennung des Henri Heimans zum Kaplan an der Kirche Notre Dame zu Echternach und Seelsorger der dortigen Garnison nach der Versetzung des Geistlichen Adehm als Pfarrer nach Consdorf [s. auch GV.Korresp 4 S. 217]; 230
1846; Suspendierung von sieben Schülern des Athenäums wegen ihrer Beschwerde gegen unmoralische Inhalte [Horaz-Oden] im Latein-Unterricht des Lehrers Barreau und Klärung des Verhältnisses zwischen dem Religionslehrer und Anstaltsseelsorger Wies und den übrigen Lehrkräften [s. auch GV.Korresp 4 S. 215-216]; 231
1846; Neu- oder Umbau der Pfarrkirche zu Biwer [s. auch GV.Korresp 4 S. 211-214]; 232
1846; Erhebung Pfaffenthals zur Pfarrei [s. auch GV.Korresp 4 S. 209]; 233
1846; Entsendung eines Sonderkommissars zur Klärung der Frage des durch Uneinigkeit der Sektionen der Gemeinde verzögerten Baus einer Kirche in Hostert [s. auch GV.Korresp 4 S. 208]; 234
1846; Errichtung einer neuen Pfarrkirche in Gilsdorf zum Ersatz für die durch Brand schwerbeschädigte alte Pfarrkirche und Erweiterung des Friedhofs [s. auch GV.Korresp 4 S. 206-207]; 235
1846; Einrichtung von Kirchenfabriken in den bischöflichen Pfarreien Steinheim, Olingen und Bürmeringen und staatliche Anerkennung dieser drei Pfarreien [s. auch GV.Korresp 4 S. 205]; 236
1846; Errichtung einer neuen Kirche in Befort [s. auch GV.Korresp 4 S. 204]; 237
1846; Gastweise Teilnahme der Philosophieschüler des Priesterseminars am Unterricht der Philosophie, lateinischen Literatur, griechischen Literatur und Religion am Athenäum Luxemburg [s. auch GV.Korresp 4 S. 202-203]; 238
1846; Verteilung der Opfergelder zwischen Kirchenfabrik und Pfarrer; 239
1846; Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Boxhorn; 240
1846; Reduktion von Stiftungen in Michelbuch (Obermertzig); 241
1846; Erneuerung des Kirchenfabrikrates von Mamer [s. auch GV.Korresp 4 S. 304]; 242
1846; Stiftung Rousseaux in der Pfarrei Munshausen; 243
1846; Besetzung des Kichenfabrikrates von Winseler vor dem Hintergrund von Konflikten zwischen Winseler und Noertringen (Gregoire Huberty, Etienne Sabus, Jean Borck, Nicolas Kirmayer) [s. auch GV.Korresp 4 S. 294]; 244
1846; Vergrößerung der Pfarrkirche Hagen [s. auch GV.Korresp 4 S. 292]; 245
1846; Verweigerung von Unterstützungsleistungen für die Gottesdienstkosten in der Pfarrkirche Hagen durch die Gemeinde Hagen [s. auch GV.Korresp 4 S. 291]; 246
1846; Widerrechtliche Nutzung eines zum Pfarrwittum der Pfarrei Consthum gehörigen Grundstückes durch die Gemeinde Consthum zum Zweck der Errichtung eines Schulsaals, eines Gartens für den Lehrer, einer Baumschule und der Verpachtung des übrigen Teils zugunsten armer Schulkinder [s. auch GV.Korresp 4 S. 274]; 247
1846; Verlegung von Patronatsfesten in Fingig und Elvingen [Remich]; 248
1846; Eintreibung von Schulden preußischer Gemeinden durch luxemburgische Kirchenfabriken [s. auch GV.Korresp 4 S. 264]; 249
1846; Neubau einer Kirche in Niederkorn (Differdingen); 250
1846; Verlegung des Pfarrsitzes von Rindschleiden nach Heispelt unter Berücksichtigung des baulichen Zustandes und Erhaltungswürdigkeit der Pfarrkirche in Rindschleiden nach Gutachten des Baukonduktors Hartmann und des Zustandes der Kapellen Heispelt und Kuborn [s. auch GV.Korresp 4 S. 254-255]; 251
1846; Grundstückstausch und Abriss der alten Kapelle in Alscheid; 252
1846; Bestimmung von Kircheneinnehmern in der Pfarrei Kaundorf; 252
1846; Abtrennung der Dörfer Bech und Kleinmacher von der Pfarrei Remich und Bildung einer eigenen, gemeinsamen Pfarrei bei Errichtung einer neuen Kirche und eines neuen Pfarrhauses zwischen den beiden Dörfern und gleichzeitiger Aufgabe der in den beiden Orten gelegenen Kapellen [s. auch GV.Korresp 4 S. 238-240]; 253
1846; Organisation der Echternacher Springprozession; 254
1846; Zurückweisung der Kirchenrechnung der Kirchenfabrik Grevenmacher für das Jahr 1844; 255
1846; Einrichtung einer eigenen Kirchenfabrik in Mensdorf in Verbindung mit der Rückverlagerung der Einkünfte der dortigen Kapelle von der Pfarrkirche Roodt zur Kapelle selbst; 256
1846; Anhebung des Pfarrergehalts in Vianden auf den ersten Rang; 257
1847; Übersendung des Mutationstabelle des Klerus im Großherzogtum Luxemburg für das 1. Trimester 1847 und Bitte um Auszahlung der Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 327]; 258
1847; Ernennung Jean Ries' zum Vikar der Kirche St. Johann/Stadtgrund anstelle des auf die Pfarrerstelle von Mamer versetzten Geistlichen Niederkorn [s. auch GV.Korresp 4 S. 316]; 259
1847; Kapitalgeschäfte des Kircheneinnehmers von Dahl; 260
1847; Verkauf eines Grundstückes durch die Kirchenfabrik Everlingen; 261
1847; Auseinandersetzung um Gewährung einer Wohnungszulage für den Kaplan von Remich [s. auch GV.Korresp 4 S. 379]; 262
1847; Vergrößerung der Pfarrkirche und Umbau des Pfarrhauses Niederkerschen; 263
1847; Gewährung eines Vikarsgehaltes für die Pfarrei Erpeldingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 359]; 264
1847; Beteiligung der Gemeinde an der Ausstattung der von Küntzig getrennten Pfarrei Fingig [s. auch GV.Korresp 4 S. 358]; 265
1847; Anzweiflung der Luxemburger Staatsangehörigkeit des Kaplans von Boxhorn, Schneider (Grundeigentümer in Hoscheid und Constum), durch die luxemburgischen Behörden wegen dessen Aufenthalt und seelsorgerischen Tätigkeit in Frankreich [s. auch GV.Korresp 4 S. 354-355]; 266
1847; Genehmigung einer Geldschenkung an die Kirchenfabrik Eschweiler [s. auch GV.Korresp 4 S. 350]; 267
1847; Bestätigung der aus der 1713 an der Kapelle Binsfeld, Pfarrei Holler vor dem Notar Dupont errichteten Stiftung Etienne Wilmers resultierenden Zahlungsverpflichtungen der Sektionen Holler und Binsfeld gegenüber der Kirchenfabrik Holler [s. auch GV.Korresp 4 S. 348]; 268
1847; Erzwingung der Auszahlung eines im Gemeinderat für die Kirchenfabrik Petingen beschlossenen, durch den Bürgermeister jedoch nicht ausgezahlten Subsids zur Anschaffung von Meßgeräten [s. auch GV.Korresp 4 S. 349]; 269
1847; Gehalt des Kaplans in der Pfarrei Niederwiltz; 270
1847; Widerrechtliche Aneignung von Gütern der Kirchenfabrik Constum durch die Gemeinde Constum [s. auch GV.Korresp 4 S. 343]; 271
1847; Bedingungen für die Auszahlung des staatlichen Pfarrergerhaltes der neuen Pfarrei Bech-Kleinmacher, Aufschiebung des staatlichen Gehaltes der Pfarrei Pfaffenthal, Ablehnung eines staatlichen Pfarrergehaltes für Rümelingen, Kaplansgehalt für Bockholtz, Ablehnung einer neuen Pfarrei Girsterklaus, Hinkel und Dickweiler, Kaplansgehalt für Siebenaler, Ablehnung eines Kaplansgehaltes für Alscheid und für Neidhausen, Verlegung des Pfarrsitzes von Rindschleiden nach Heispelt verworfen, Ablehnung eines staatlichen Pfarrergehaltes für Bürmeringen; 272
1847; Trennung Niederbesslingens von Oberbesslingen und Einrichtung einer eigenen Pfarrei bzw. einer eigenen Kirchenfabrik und eines eigenen Friedhofs vor dem Hintergrund des Neubaus des Pfarrhauses zu Oberbesslingen und einer möglichen späteren Abtrennung Huldingens von Niederbesslingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 339]; 273
1847; Rückforderung von Geldern der Kirchenfabrik Folscheid von der Witwe des verstorbenen ehemaligen Kassieres der Kirchenfabrik, Devillers [s. auch GV.Korresp 4 S. 338]; 274
1847; Loslösung der Kapelle Merscheid von der Pfarrei Heinerscheid und Erhebung zu einer eigenständigen Pfarrei, Neubau der Pfarrkirche in Heinerscheid [s. auch GV.Korresp 4 S. 331]; 275
1847; Rundschreiben an Pfarrer und Dechanten zur Aufstellung eines Verzeichnisses der noch einzuweihenden Kirchen und Bestimmungen für diese Kirchen; 276
1847; Errichtung der Pfarrei Pfaffenthal und Ernennung von Kirchmeistern; 277
1847; Verwaltung der Kaplanei Buchholtz und Übernahme der Vikarie von Munshausen durch den Pfarrer von Munshausen, Scheid [s. auch GV.Korresp 4 S. 400]; 278
1847; Einsetzung des unlängst naturalisierten abbé Süss als Professor am Priesterseminar [s. auch GV.Korresp 4 S. 399]; 279
1847; Einsetzung des abbé Hess als Pfarrer von Wormeldingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 398]; 280
1847; Übersicht über Mutationen bei Geistlichen in der Stadt Luxemburg, die aus der Gemeindekasse Subsidien erhalten (Jean Weirens, Lehrer an der Normalschule statt Pfarrer in Klausen; Theodore Heinen, Pfarrer in Klausen statt Vikar an St. Michael; abbé Scharff, Vikar an St. Michael; Jean Ries, in seiner Funktion als Vikar in St. Johann/Stadtgrund ersetzt durch François Grimberger) [s. auch GV.Korresp 4 S. 397]; 281
1847; Verkauf eines Grundstücks der Kirchenfabrik Everlingen an den Geistlichen Raths, ehemals Dechant von Ospern [s. auch GV.Korresp 4 S. 394-395]; 282
1847; Ausarbeitung/Erstellung eines neuen Lesebuches für die oberen Klassen der Primärschule [s. auch GV.Korresp 4 S. 385-386]; 284
1847; Feier des Geburtstags des Königs mit Te Deum [s. auch GV.Korresp 4 S. 383]; 285
1847; Ausdehnung der Appellationsfunktion in kirchlichen Angelegenheiten auf die obersten weltlichen Gerichte des Großherzogtums vor dem Hintergrund der Affäre um Nikolaus Wirtz aus Lenningen, der als Pächter der Kirchenfabrik versucht hat, sich das gepachtete Land anzueignen, damit in zwei Instanzen vor Gericht gescheitert ist und unter Betreiben seines Rechtsanwalts? Zelle Beschwerden beim König und beim Papst eingereicht hat [s. auch GV.Korresp 4 S. 380-382]; 286
1847; Führung der Amtsgeschäfte des Apostolischen Vikars während dessen Abwesenheit durch den Sekretär Nicolas Adames [s. auch GV.Korresp 4 S. 378]; 287
1847; Benennung des zum Religionslehrer an der Normalschule vorgeschlagenen Kaplans Weirens zum Prüfer für die nächsten Lehrerprüfungen im Fach Religionswissenschaft [s. auch GV.Korresp 4 S. 377]; 288
1847; Errichtung einer neuen Kirche in Ettelbrück [s. auch GV.Korresp 4 S. 376]; 289
1847; Ersetzung des B. Weber, Religionslehrer an der Normalschule, durch den Pfarrer von Luxemburg-Klausen, Weirens [s. auch GV.Korresp 4 S. 373?]; 290
1847; Ersetzung des B. Weber, Religionslehrer an der Normalschule, durch den Pfarrer von Luxemburg-Klausen, Weirens [s. auch GV.Korresp 4 S. 373?]; 291
1847; Klärung des Status der Kaplaneien Bockholtz/Pfarrei Munshausen und Bockholtz/Pfarrei Goesdorf mittels Nachweisen aus dem Pfarrarchiv Hosingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 370]; 292
1847; Errichtung einer neuen Pfarrkirche zu Nospelt [s. auch GV.Korresp 4 S. 369]; 293
1847; Übertragung der Verwaltung der Pfarrei Wormeldingen an Michel Kayser, Kaplan zu Oberwormeldingen, nach dem Tod des Pfarrers Franck [s. auch GV.Korresp 4 S. 368]; 294
1847; Demissionierung des Theologieprofessors Kneip am Priesterseminar, Neubesetzung des Lehrstuhls mit B. Weber, Besetzung der dadurch freiwerdenden Religionslehrerstelle an der Normalschule mit dem Pfarrer von Luxemburg-Klausen, J. Weirens [s. auch GV.Korresp 4 S. 367]; 295
1847; Absage der Teilnahme an einem Empfang des neuen Kommandanten der Festung Luxemburg, Prinz Friedrich von Preußen [s. auch GV.Korresp 4 S. 365]; 296
1847; Genehmigung des Verkaufs eines Gartengrundstücks der Kirchenfabrik Stegen, auch: Ablehnung des Gesuches der Einwohner von Merscheid zur Absonderung von der Pfarrei Heiderscheid [s. auch GV.Korresp 4 S. 363]; 297
1847; Klärung des Status der Kaplaneien Bockholtz/Pfarrei Munshausen und Bockholtz/Pfarrei Goesdorf durch Verweis auf die ehemaligen Vikare (Koch - derzeit Pfarrer Asselborn, Schon - derzeit Pfarrer Doenningen, Fréres - derzeit Vikar Wiltz - in Bockholtz/Munshausen; Feller in Bockholtz/Goesdorf) sowie das von den Dorfbewohnern erbaute Kaplanshaus in Bockholtz/Goesdorf und Bestätigung des Gehaltes für Kaplan Eicher in Bockholtz/Goesdorf [s. auch GV.Korresp 4 S. 361-362]; 298
1847; Auszahlung der Zulage für den Pfarrer von Michelau für die Bination zu Lipperscheid [s. auch GV.Korresp 4 S. 360]; 299
1847; Einrichtung einer Binationszulage für Oberwiltz unter Berücksichtigung des Verhältnisses Seelsorger-Gläubige in den Pfarreien Wiltz, Diekirch und Ettelbrück sowie Einrichtung einer eigenen Sukkursalpfarrei in Oberwiltz [s. auch GV.Korresp 4 S. 356-357]; 300
1847; Übersendung des Mutationstabelle des Klerus im Großherzogtum Luxemburg für das 2. Trimester 1847 und Bitte um Auszahlung der Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 353]; 301
1847; Einrichtung eines Verwaltungsrates für das Priesterseminar, bestehend aus dem Seminardirektor Föhr, dem Dechanten und Pfarrer von Luxemburg-St. Michael Ambrosy sowie dem Sekretär des Apostolischen Vikars Adames und ggf. dem Seminarprofessor Joachim als Kassierer; Aufbringung der zum Umbau des Seminars erforderlichen Finanzen [s. auch GV.Korresp 4 S. 352]; 302
1847; Einrichtung einer Vikarsstelle in Lultzhausen vor dem Hintergrund der abschlägigen Entscheidung bezüglich Dickweiler, Girst, Hinckel, Neidhausen und Alscheid [s. auch GV.Korresp 4 S. 351]; 303
1847; Anzweiflung der Luxemburger Staatsangehörigkeit des Kaplans von Boxhorn, Schneider (Grundeigentümer in Hoscheid und Constum), durch die luxemburgischen Behörden wegen dessen Aufenthalt und seelsorgerischen Tätigkeit in Frankreich [s. auch GV.Korresp 4 S. 341-342]; 304
1847; Auswahl von Schulbüchern [s. auch GV.Korresp 4 S. 340]; 305
1847; Einrichtung eines Kirchenfabrikrates in Huldigen [s. auch GV.Korresp 4 S. 336]; 306
1847; Verkauf des alten Pfarrhauses von Esch/Alzette, Kauf des Hauses Printzesch zur Verwendung als neues Pfarrhaus und Schule [s. auch GV.Korresp 4 S. 335]; 307
1847; Ausdehnung der gesetzlichen Bestimmung, daß kirchliche Lehr-, Gebets- und Stundenbücher nicht ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung des Ortsbischofs gedruckt bzw. nachgedruckt werden dürfen, auf den Katechismus sowie bischöfliche Verordnungen (mandements) und Hirtenschreiben vor dem Hintergund des unerlaubten Abdrucks eines Hirtenbriefs Laurents durch den Porzellanfabrikanten Boch. [s. auch GV.Korresp 4 S. 332-334]; 308
1847; Weitergabe der Auskunft des Einnehmers der Universität Löwen zu vakanten Luxemburger Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 325]; 309
1847; Ausarbeitung eines Schulgesetzes und Berücksichtigung des Religionsunterrichtes und eines staats- und gesellschaftskundlichen Unterrichts [s. auch GV.Korresp 4 S. 323-324]; 310
1847; Verteilung der königlichen Verordnung "L'organisation de la bienfaisance publique" im Klerus [s. auch GV.Korresp 4 S. 319]; 311
1847; Ernennung des Ettelbrücker Vikars Mathias Schmit zum provisorischen Verwalter der Kaplanei Ingeldorf anstelle seines verstorbenen Bruders Pierre Schmit [s. auch GV.Korresp 4 S. 318]; 312
1848; Antrag auf Beschleunigung der Annahme der Schenkung Geisen (Haus rue Genistré/Curé) durch die zögernde Stadt Luxemburg und Befreiung letzterer von den anfallenden Gebühren und Steuern zur Erleichterung des Verfahrens [s. auch GV.Korresp 4 S. 489-490]; 313
1848; Zurückweisung des an der Weigerung des Vikars Temmers von Wiltz, den Namen des Königs expressis verbis in der Fürbitte für den regierenden Fürsten zu nennen, festgemachten Vorwurfs der Regierungsfeindlichkeit des Klerus und der impliziten Androhung der Schließung des Seminars unter Hinweis auf die kirchenfeindliche Haltung der vorherigen Regierung [s. auch GV.Korresp 4 S. 495-498]; 314
1848; Übersendung der Mutationstabellen und Erläuterungen zur Einsetzung des Christoph Stoltz als Pfarrer in Echternach und des abbé Schwebach als provisorischer Verwalter von Befort [s. auch GV.Korresp 4 S. 494]; 315
1848; Antrag auf Beschleunigung der Annahme der Schenkung Geisen (Haus rue Genistré/Curé) durch die zögernde Stadt Luxemburg [s. auch GV.Korresp 4 S. 492-493]; 316
1848; Antrag auf staatliche Anerkennung der bischöflichen Pfarrei Mörsdorf [s. auch GV.Korresp 4 S. 488]; 317
1848; Ergänzung der Mutationstabelle für das 4. Trimester 1848 durch Angaben zu den Inhabern von Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 486-487]; 318
1848; Erläuterung, daß der Name des regierenden Fürsten in der auf diesen bezogenen Fürbitte nur mit Sondergenehmigung des Papstes expressis verbis genannt werden darf, wenn der regierende Fürst nicht katholischen Glaubens ist (Hintergrund: Weigerung der Nennung durch den Wiltzer Klerus) [s. auch GV.Korresp 4 S. 491]; 319
1848; Übersendung der Mutationstabelle für das 4. Trimester 1848 [s. auch GV.Korresp 4 S. 484]; 320
1848; Feier des Geburtstags des Königs mit Te Deum [s. auch GV.Korresp 4 S. 481]; 321
1848; Absage der Teilnahme an der Generalversammlung der Unterrichtskommission [s. auch GV.Korresp 4 S. 479]; 322
1848; Benennung der MItglieder des Kirchenfabrikrates Huldingen, Pfarrei Niederbesslingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 477]; 323
1848; Übersendung des Mutationstabelle des Klerus im Großherzogtum Luxemburg für das 3. Trimester 1848 [s. auch GV.Korresp 4 S. 475]; 324
1848; Übersendung des Mutationstabelle des Klerus im Großherzogtum Luxemburg für das 3. Trimester 1848 und Bitte um Auszahlung der Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 474]; 325
1848; Ablehnung des Antrags der Einwohner von Bockholtz, die Verwaltung der Güter ihrer Kapelle von der Kirchenfabrik Munshausen zu trennen [s. auch GV.Korresp 4 S. 473]; 326
1848; Einrichtung eines Pfarrergehaltes an der zur bischöflichen Pfarrei erhobenen Kapelle Kahler; Antrag des pensionierten, zuletzt als Kaplan tätigen vormaligen Pfarrers Michelau auf Aufstockung seiner Pension auf das Niveau einer Pfarrerspension [s. auch GV.Korresp 4 S. 471-472]; 327
1848; Auszahlung der dem Apostolischen Vikar Adames zustehenden Gehälter als Provikar und Pfarrer von Notre Dame [s. auch GV.Korresp 4 S. 468]; 328
1848; Verkauf einer im Gemeindegebiet Neunhausen gelegenen Wiese der Kirchenfabrik Esch/Sauer [s. auch GV.Korresp 4 S. 467]; 329
1848; Ernennung des Merscher Vikars Henri Thill zum Verwalter von Lintgen und Aufgabe des Postens als Verwalter der Kapelle Beringen [s. auch GV.Korresp 4 S. 465]; 330
1848; Ablehnung des Antrags der Einwohner von Merscheid auf Einrichtung eines eigenen Friedhofs [s. auch GV.Korresp 4 S. 464]; 331
1848; Korrektur der Mutationstabelle: abbé Koch Kaplan von Mohlenfels, abbé Bech provisorischer Verwalter von Bech; abbé Koch Pfarrer von Asselborn; abbé Molitor provisorischer Verwalter von Knaphoscheid; abbé Even Kaplan in Kuborn (Ospern); abbé Finck Kaplan in Schrondweiler, daher keine Bination mehr in Steinsel; Vikarsposten in Steinsel seither unbesetzt [s. auch GV.Korresp 4 S. 463]; 332
1848; Gerichtliche Verfolgung des inzwischen außer Landes gegangenen Jean-Theodor Laurent [s. auch GV.Korresp 4 S. 453-454]; 333
1848; Berichterstattung über den Verlauf der Parlamentswahlen, antiroyalistische Umtriebe, die Stimmung in der preußischen Garnison und die weitere politische Entwicklung [s. auch GV.Korresp 4 S. 451]; 334
1848; Budgetierung der notwendigen Baumaßnahmen am Priesterseminar [s. auch GV.Korresp 4 S. 450]; 336
1848; Kondolenzschreiben zum Tod des Prinzen Wilhelm Alexander Friedrich [s. auch GV.Korresp 4 S. 449]; 337
1848; Abtrenung Munsdorfs von der Pfarrei Steinsel und Angliederung an die Pfarrei Lorentzweiler, ohne Beeinträchtigung des Kirchenbaus in Steinsel befürchten zu müssen [s. auch GV.Korresp 4 S. 448]; 338
1848; Berichterstattung über die Situation in Luxemburg, den Fortgang der revolutionären Entwicklungen, antiklerikale Aktivitäten der Liberalen und Ausschreitungen in der Stadt [s. auch GV.Korresp 4 S. 445-447]; 339
1848; Berichterstattung über die Situation in Luxemburg, den Fortgang der revolutionären Entwicklungen und antiklerikale Aktivitäten der Liberalen [s. auch GV.Korresp 4 S. 442-444]; 340
1848; Berichterstattung über die Situation in Luxemburg und die zunehmenden Konflikte zwischen Geistlichkeit und Apostolischem Vikar auf der einen und der zivilen Verwaltung auf der anderen Seite [s. auch GV.Korresp 4 S. 440-441]; 341
1848; Organisation öffentlicher Unterstützung beim König für den Apostolischen Vikar [s. auch GV.Korresp 4 S. 435-438]; 342
1848; Berichterstattung über die Situation in Luxemburg und die Aktivitäten des Gouverneurs, des Prokurators André sowie der Herren Charles Metz und Barreau [s. auch GV.Korresp 4 S. 433-434]; 343
1848; Ergreifung von Maßnahmen zur Beruhigung der Lage im Land durch den Apostolischen Vikar [s. auch GV.Korresp 4 S. 430-432]; 344
1848; Ausweisung des Apostolischen Vikars durch die Verwaltung und Beruhigung der Lage im Land durch Aufhebung der Pressezensur, teilweise Rücknahme der Verstaatlichung des Schulwesens, Liberalisierung der privaten Wohlfahrt, direkte Wahlen nach Gemeinden und Kantonen sowie eine Entlassung bestimmter Regierungsmitglieder [s. auch GV.Korresp 4 S. 427-429]; 345
1848; Zuteilung eines Vikarsgehalts für die Pfarrei Erpeldingen und generelle Erteilung der Binationsgenehmigung an alle Pfarrer, die keine Vikare haben bei Berücksichtigung der finanziellen Mittel und der Möglichkeit der Zahlung staatlicher Entschädigungen wie im Falle der Kapellen Landscheit, Lipperscheid und Siebenaler vor dem Hintergrund einer Umstellung der staatlichen Finanzierung des katholischen Kultus weg von der Auszahlung von Gehältern hin zur Zuteilung eines autonom zu verwaltenden jährlichen Budgets nach preußischem Vorbild [s. auch GV.Korresp 4 S. 424-426]; 346
1848; Übersendung der Mutationstabelle für das 1. Trimester 1848, nachträgliche Besoldung des Nicolas Scheid, Kaplan zu Bockholtz [s. auch GV.Korresp 4 S. 423]; 347
1848; Klärung der pfarrlichen Zuordnung der Höfe Clemenshof, Kneipenhof und Rodenborn (Gemeinde Bettendorf) [s. auch GV.Korresp 4 S. 422]; 348
1848; Budgetierung der notwendigen Baumaßnahmen am Priesterseminar für das Jahr 1848 [s. auch GV.Korresp 4 S. 421]; 349
1848; Planung/Gestaltung des Hauptaltars in der neuen Pfarrkirche von Mersch [s. auch GV.Korresp 4 S. 419-420]; 350
1848; Antrag der Einwohner von Fingig, die bischöfliche Pfarrei staatlicherseits anzuerkennen und eine Pfarrerstelle einzurichten; Vorschlag des Apostolischen Vikars, neben Fingig auch die bischöflichen Pfarreien Boxhorn, Mörsdorf (Echternach), Rodershausen, Wahlhausen und Tadeler staatlicherseits anzuerkennen [s. auch GV.Korresp 4 S. 418]; 351
1848; Verwaltung der direkten Stiftungen an der Kapelle des Zivilhospizes in Echternach und der dorthin übertragenen Stiftungen bei den Bruderschaften St. Barbara sowie Vergütung der Zelebranten [s. auch GV.Korresp 4 S. 414-417]; 352
1848; Vergrößerung der Kirche von Greiveldingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 413]; 353
1848; Gewährung einer Aufwandsentschädigung für Pfarrer Colles von Martelingen (B) für die grenzüberschreitende seelsorgerische Betreuung der Sektion Rombach, das wegen schlechter Wege nicht an die luxemburgische Pfarrei Wolflingen angeschlossen werden kann, unter Beachtung der Vorgehensweise bei der durch luxemburgische Pfarrer im Falle von Wasserbillig und Oberbillig, Mondorf oder an der Sauer grenzüberschreitend geleisteten seelsorgerischen Betreuung [s. auch GV.Korresp 4 S. 408-409]; 354
1848; Ausstattung der Pfarrei Grevenmacher mit einer zweiten Vikarsstelle unter Berücksichtigung der Situation in den Städten Diekirch, Echternach, Remich, Vianden und Clerf [s. auch GV.Korresp 4 S. 401]; 355
1848; Beilegung von Konflikten zwischen dem Dechanten von Remich, den dortigen Einwohnern und der Polizei [s. auch GV.Korresp 4 S. 485]; 356
1848; Klärung konkurrierender Eigentumsansprüche der Kirchenfabriken Lellig und Manternach bezüglich fünf Parzellen Land [s. auch GV.Korresp 4 S. 469-470]; 357
1848; Klärung der pfarrlichen Zuordnung der Höfe Clemenshof, Kneipenhof und Rodenborn (Gemeinde Bettendorf) [s. auch GV.Korresp 4 S. 422]; 358
1848; Einrichtung eines Kaplansgehalts an der Kapelle Bockholtz, Gemeinde Hosingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 403]; 359
1848; Besetzung der Stelle des Schulinspektors im Kanton Clerf mit dem Mediziner Stephany aus Niederwampach [s. auch GV.Korresp 4 S. 401]; 360
1849; Redemptoristenmission; 361
1849; Ablehnung des Antrags der Einwohner von Lultzhausen auf Einrichtung einer eigenen Kirchenfabrik wegen Konflikten um die Verwaltung der Güter der Kapelle mit der Kirchenfabrik Insenborn [s. auch GV.Korresp 4 S. 517]; 362
1849; Nominierung der Mitglieder des Kirchenfabrikrates der neu eingerichteten Pfarrei Pfaffental [s. auch GV.Korresp 4 S. 530]; 363
1849; Klärung des Umgangs mit dem von dem verstorbenen Herrn [Ritter Jacques Charles] de Geisen testamentarisch der Kirchenfabrik Bettingen/Mess vererbten Geld, welches per Testamentsbestimmung teilweise zweckgebunden (Förderung des Schulwesens) ist [s. auch GV.Korresp 4 S. 535]; 364
1849; Auseinandersetzung um das gegen den Willen des noch nicht seitens des Apostolischen Vikariats instruierten Pfarrers zwangsweise durch den Polizeikommissar auf Anweisung des Gemeinderates durchgeführte Läuten der Kirchenglocken in Echternach anläßlich des Todes König Wilhelms II [s. auch GV.Korresp 4 S. 537-538]; 365
1849; Ablehnung des Antrags der Einwohner von Bivingen und Berchem auf Errichtung einer eigenen Sukkursalpfarrei in Bivingen, da der einzige Grund des Ansinnens der Wunsch sei, keine Beiträge zur Errichtung einer neuen Pfarrkirche in Roeser leisten zu müssen [s. auch GV.Korresp 5 S. 12]; 366
1849; Bitte um Abstellung einer Eskorte der Gendarmerie für das Allerheiligste Sakrament während der Schlußprozession der Oktav [s. auch GV.Korresp 5 S. 10]; 367
1849; Absage der Teilnahme an einer Kommissionssitzung zur Revision des Schulgesetzes [s. auch GV.Korresp 5 S. 9]; 368
1849; Berichtigung der Mutationstabellen, Anmeldung der Geistlichen Michel Probst (Pfarrer Everlingen, Kaplan Schandel), Jean Baptiste Colles (Pfarrer zu Wolflingen, Vikar zu Bondorf) und Theodor Durst (Vikar zu Grevenmacher), Zeimen (Pfarrer zu Roodt, nicht mehr Kaplan zu Lannen), Auszahlung der Gehälter der Professoren am Priesterseminar [s. auch GV.Korresp 5 S. 8]; 369
1849; Bitte um Genehmigung der Rückkehr des Apostolischen Vikars Laurent nach Luxemburg und Zurückweisung der von der Luxemburger Landesregierung gemachten Vorschläge hinsichtlich der Abschaffung des Apostolischen Vikariats und des Priesterseminars sowie der Kürzung der Gehälter des Klerus; Unterzeichner der Adresse: Nicolas Adames; J.B. Stoltz Dechant zu Betzdorf; Pet. Hoffmann Dechant zu Mersch; J.B. Küffer Dechant zu Bettemburg; G. Burg Dechant zu Grevenmacher; Th. Schloesser Dechant zu Clerf; J.P. Mayer Pfarrer zu Düdelingen; Linden Schulinspektor und Pfarrer zu Berg; H. Herman Pfarrer zu Hemstal; M. Conzemius Pfarrer zu Walferdingen; Th. Pastoret Pfarrer zu Strassen; Muller Pfarrer zu Fels; J. Weirens Religionslehrer an der Normalschule Luxemburg [s. auch GV.Korresp 5 S. 2-5]; 370
1849; Genehmigung der Annahme der Stiftung Gindorf durch die Pfarrei Luxemburg-St. Michael [s. auch GV.Korresp 5 S. 7]; 371
1849; Klärung des Umgangs mit dem von dem verstorbenen Herrn [Ritter Jacques Charles] de Geisen testamentarisch der Kirchenfabrik Limpach vererbten Geld, welches per Testamentsbestimmung teilweise zweckgebunden (Förderung des Schulwesens) ist [s. auch GV.Korresp 4 S. 536]; 372
1849; Beileidsbekundung zum Tod König Wilhelms II. [s. auch GV.Korresp 4 S. 533]; 373
1849; Neubau der Kirche in Ettelbrück; 374
1849; Verzögerung bei der Auszahlung des Gehalts des Pfarrers von Pfaffental, Georges Bertrang [s. auch GV.Korresp 4 S. 532]; 375
1849; Läuten der Kirchenglocken aus Anlaß des Todes König Wilhelms II. [s. auch GV.Korresp 4 S. 531]; 376
1849; Nominierung der Mitglieder des Kirchenfabriksrates der neu eingerichteten Pfarrei Pfaffental [s. auch GV.Korresp 4 S. 530]; 377
1849; Nachträgliche Weitergabe der Information über die Naturalisation des inzwischen als Vikar in Grevenmacher tätigen Aug. Ben. Theod. Durst zur Freigabe seiner Gehaltszahlungen [s. auch GV.Korresp 4 S. 529]; 378
1849; Ablehnung des Antrags der Einwohner von Sassel auf Einrichtung einer Vikarsstelle an der dortigen Kapelle, da der Ort mit 72 Einwohnern viel zu klein, die vormals bestehende Vikarsstelle aus diesem Grund nach Boxhorn (inzwischen Pfarrei) verlegt worden sei und kein Priester für Sassel zur Verfügung stünde [s. auch GV.Korresp 4 S. 528]; 379
1849; Genehmigung des Emporbühnenreglements der Pfarrei Useldingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 527]; 380
1849; Erörterung des belasteten Verhältnisses zwischen dem Klerus in der Kommune Sandweiler und dem nicht der katholischen Kirche angehörenden Bürgermeister Godchaux [s. auch GV.Korresp 4 S. 526]; 381
1849; Ablehnung der Nominierung der Herren Pondrom aus Hosingen und Joseph Namur aus Echternach die Positionen der Schulinspektoren wegen der kirchenfeindlichen Haltung der Genannten; Erstellung eines Besetzungsvorschlags: Schulinspektor im Kanton Clervaux: Conzemius aus Lullingen oder Laporte aus Weiler; Kanton Echternach: Seminarprofessor Bernard Weber oder Pfarrer Adehm aus Consdorf; Kanton Esch/Alzette: Theod. Goerrens, Professor an der Normalschule; Kanton Grevenmacher: B. Knaff oder Herr Schorn; Kanton Remich: Athenäumsprofessor Moris; Kanton Wiltz: Vikar Ant. Pemmers oder Ant. Léonard, Pfarrer zu Soller [s. auch GV.Korresp 4 S. 524-525]; 382
1849; Übersendung der Mutationstabelle für das 1. Trimester 1849 und Bitte um Auszahlung der Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 4 S. 521]; 383
1849; Vorschlag auf Einstellung einer durch die kirchlichen Stellen selbst aufzuteilenden Globalsumme zur Besoldung der Professoren des Priesterseminars vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung um die seitens des Staates und der Abgeordnetenkammer bezweifelten Legalität der Anstellung des nicht mit der luxemburgischen Staatsangehörigkeit versehenen Professors Michelis [s. auch GV.Korresp 4 S. 522-523]; 384
1849; Mitteilung, daß Bruno Lanckriet nicht in Luxemburg geweiht wurde [s. auch GV.Korresp 4 S. 520]; 385
1849; Neubesetzung des nicht mehr ordentlich zusammengesetzten Kirchenfabrikrates von Greiveldingen [s. auch GV.Korresp 4 S. 518]; 386
1849; Vorschlag zur Ernennung des Rates am Obersten Gerichtshof und Abgeordneten Eischen zum Mitglied der Kuratorenkommission des Athenäums Luxemburg, ersatzweise Seminarprofessor abbé Bernard Weber, des Dechanten von Diekirch Thil Graas zum Mitglied der Kuratorenkommission des Progymnasiums Diekirch und des Dechanten von Echternach Pierre Thomas zum Mitglied der Kuratorenkommission der Mittel- und Industrieschule Echternach [s. auch GV.Korresp 4 S. 519]; 387
1849; Favorisierung der Abtrennung Hesperingens von den Pfarreien Fentingen und Itzig statt Übertragung der Pfarrei von Itzig nach Hesperingen, da in letzterem Fall das per Schenkung an die Kirchenfabrik gekommene Pfarrhaus wieder an den Schenkgeber zurückfiele und seiner schon seit langer Zeit bestehenden Rechte beraubt würde; eine Abtrennung von Itzig wird bevorzugt, weil letzteres sowohl hinsichtlich der Einwohnerzahl als auch der Einnahmen und der Größe von Kirche und Friedhof durch einen solchen Schritt nicht belastet würde [s. auch GV.Korresp 4 S. 514]; 388
1849; Gestaltung der Feierlichkeiten anläßlich der Niederkunft der Erbgroßherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach [Wilhelmina Sophie Marie Luise von Oranien-Nassau, Schwester König Wilhelms III.; Kind: Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach] [s. auch GV.Korresp 4 S. 513]; 389
1849; Entlassung der Mitglieder des Kirchenfabrikrates von Untereisenbach vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung zwischen diesen und dem Pfarrer Mathias Roders über die Stiftung des verstorbenen Pfarrers Anton Roders, Onkel des aktuellen Pfarrers [s. auch GV.Korresp 4 S. 510]; 390
1849; Scharfe Zurückweisung der von der Section centrale der Abgeordnetenkammer im Rahmen des Budgetberichts gemachten Vorschläge/Forderungen 1. der Abschaffung des Apostolischen Vikariats und des Gehalts für den Apostolischen Vikar (Einrichtung und Abschaffung Apostolischer Vikariate allein Sache des Papstes), 2. der Abschaffung des Priesterseminars und der Reduzierung der Professorenzahl im laufenden Budgetjahr auf drei (Errichtung von Priesterseminaren durch das Konzil von Trient für jede Diözese vorgeschrieben, Regelung anerkannt durch die Konkordate von 1801 und 1827, durch Enteignung des Kirchengutes fällt Finanzierungspflicht auf den Staat zurück, ordentlicher Lehrbetrieb mit nur drei Professoren nicht aufrechtzuerhalten), 3. der Reduzierung der Gehälter des Klerus, namentlich der Dechanten und Pfarrer (Verpflichtung des Staates zur Finanzierung der Kulte und der Kultusdiener, resultierend aus der Enteignung des Kirchengutes; ohnehin niedrige Niveau der Klerusgehälter; Verwendung der Gehälter durch den Klerus zu sozialen Zwecken/Armenfürsorge; Schlechterstellung des Klerus in einem unabhängigen Luxemburg gegenüber der Zeit der Union mit Belgien und den Niederlanden etc.) [s. auch GV.Korresp 4 S. 504-509]; 391
1849; Errichtung einer Kapelle und Einrichtung einer Kaplansstelle in Altrier [s. auch GV.Korresp 5 S. 88]; 392
1849; Gewährung einer Binationszulage für Liefringen [s. auch GV.Korresp 5 S. 1]; 393
1849; Beschwerde der Kirchenfabrik Steinsel gegen die Gemeinde Lorentzweiler und den Generalverwalter für kommunale Angelegenheiten bezüglich Eigentumsfragen [s. auch GV.Korresp 5 S. 98]; 394
1849; Übersendung von Mutationstabellen [s. auch GV.Korresp 5 S. 95]; 395
1849; Ablösung der bisherigen kommunalen Aufwandsentschädigungen für die Pfarrer bischöflicher Pfarreien durch staatliche Zahlungen; Erhebung Huldingens und Wilwerdingens zu eigenständigen Pfarreien [s. auch GV.Korresp 5 S. 93-94]; 396
1849; Auszahlung der Aufwandsentschädigung für Antoine Zeimen, Pfarrer von Roodt (Dek. Ospern), für zeitweilige Übernahme der Funktion des Kaplans von Lannen; Nachlässigkeiten der Pfarrer in Bezug auf die Formalitäten der Gehaltsauszahlung [s. auch GV.Korresp 5 S. 92]; 397
1849; Erhebung Steinheims zu einer eigenständigen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 89]; 398
1849; Erhebung von Meysemburg und Wahlhausen zur jeweils eigenständigen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 86-87]; 399
1849; Erhebung der Filiale Rodershausen zur eigenständigen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 81]; 400
1849; Zulassung eines Lesebuches und eines Liederbuches für den Primärschulunterricht [s. auch GV.Korresp 5 S.78]; 401
1849; Erhebung Boevingens zur eigenständigen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 77]; 402
1849; Abmeldung des Apostolischen Vikars von der nächsten Sitzung der Unterrichtskommission [s. auch GV.Korresp 5 S. 76]; 403
1849; Erhebung Moesdorfs zur eigenständigen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 75]; 404
1849; Eingliederung der Oberwampacher Filiale Allerborn an die Pfarrei Derenbach und Gewährung eines Vikarsgehaltes an der Kapelle Allerborn [s. auch GV.Korresp 5 S. 74]; 405
1849; Entfernung des Lehrers Sauer von seiner Stelle an der Echternacher Mittel- und Industrieschule [s. auch GV.Korresp 5 S. 73]; 406
1849; Pensionierung des Guillaume Probst auf dem Niveau eines Sukkursal-Pfarrstelleninhabers [s. auch GV.Korresp 5 S. 72]; 407
1849; Beilegung der Auseinandersetzung zwischen abbé Keffeler, Pfarrer zu Untereisenbach und der Kirchenfabrik Untereisenbarch einerseits und dem Universalerben des verstorbenen Antoine Roders, zu Lebzeiten Pfarrer zu Untereisenbach andereseits bezüglich zweier Parzellen Land aus der Erbmasse des Verstorbenen [s. auch GV.Korresp 5 S. 70-71]; 408
1849; Einrichtung einer eigenen, von der Pfarrei Obermertzig getrennten Kirchenfabrik für Michelbuch [s. auch GV.Korresp 5 S. 69]; 409
1849; Trennung Niederanvens von der Pfarrei Hostert und Erhebung zu einer eigenständigen Pfarrei nach Errichtung einer Kirche, eines Pfarrhauses und eines Friedhofs zu Niederanven und Vergrößerung und Instandsetzung der Pfarrkirche Hostert [s. auch GV.Korresp 5 S. 68]; 410
1849; Ernennung eines neuen Kaplans für Mensdorf anstelle des abbé Majerus [s. auch GV.Korresp 5 S. 65]; 411
1849; Erhebung Olingens zu einer eigenständigen Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 63-64]; 412
1849; Zustimmung zu den Plänen zur Errichtung einer Kirche in Rosport [s. auch GV.Korresp 5 S. 62]; 413
1849; Übersendung der Mutationstabellen für das dritte Trimester 1849 und Meldung, daß es bei den Studienbörsen keine Veränderung gegeben habe [s. auch GV.Korresp 5 S. 61]; 414
1849; Absage der Teilnahme an den Preisverleihungen an die Primärschüler der Stadt wegen einer Reise [s. auch GV.Korresp 5 S. 59]; 415
1849; Renovierung oder Neubau von Pfarrhaus und Friedhofsmauer in Niederbesslingen [s. auch GV.Korresp 5 S. 58]; 416
1849; Organisation und inhaltliche Gestaltung des Philosophieunterrichts an Seminar und Athenäum und Unterrichtung der Seminaristen am Athenäum [s. auch GV.Korresp 5 S. 55-57]; 417
1849; Organisation und inhaltliche Gestaltung des Philosophieunterrichts an Seminar und Athenäum und Unterrichtung der Seminaristen am Athenäum [s. auch GV.Korresp 5 S. 55-57]; 417
1849; Ernennung der Mitglieder des Kirchenfabrikrates der neuen Pfarrei Hesperingen [s. auch GV.Korresp 5 S. 52]; 418
1849; Protest gegen die Anwendung der Vorschrift, daß nur Luxemburger Staatsangehörige öffentliche Ämter und Funktionen bekleiden können, auf Geistliche anläßlich des Ausschlusses des Seminarprofessors Edouard Michelis von der Besoldung [s. auch GV.Korresp 5 S. 53-54]; 419
1849; Neubau der Pfarrkirche Steinsel [s. auch GV.Korresp 5 S. 51]; 420
1849; Errichtung einer Kapelle in Schwebach [s. auch GV.Korresp 5 S. 50]; 421
1849; Einschreiten gegen die Gemeindeverwaltung von Lorenzweiler, die wiederholt eigenmächtig und rechtswidrig über Grundstücke der Kapelle Hünsdorf, Pfarrei Steinsel verfügt und diese bebaut bzw. verpachtet hat [s. auch GV.Korresp 5 S. 47]; 422
1849; Einrichtung einer zweiten Vikarsstelle in Ettelbrück auf Antrag des dortigen Gemeinderates [s. auch GV.Korresp 5 S. 46]; 423
1849; Annahme einer Schenkung von 150 Francs zugunsten der Kirchenfabrik Rümelingen [s. auch GV.Korresp 5 S. 45]; 424
1849; Überarbeitung der im Kalligraphieunterricht verwendeten Beispielsätze [s. auch GV.Korresp 5 S. 44]; 425
1849; Berichtigung und Ergänzung der Mutationstabelle für das 2. Semster 1849: Vikarsstelle Mamer seit Versterben des pensionierten Pfarrers Jean Asselborn vakant; bewilligtes Gehalt für Pfarrer Zeimen zu Roodt [s. auch GV.Korresp 5 S. 43]; 426
1849; Staatliche Anerkennung der bischöflichen Pfarrei Tadeler auf Antrag des Gemeinderates Heiderscheid [s. auch GV.Korresp 5 S. 42]; 427
1849; Vergrößerung der Pfarrkirche von Michelau [s. auch GV.Korresp 5 S. 41]; 428
1849; Klärung der Eigentumsrechte und Verfügungsgewalt über die Kirchenglocken anläßlich einer Auseinandersetzung zwischen dem Pfarrer von Berg und dem dortigen Bürgermeister, welcher die Glocken gegen den Willen des Pfarrers für ein im Ort verstorbenes protestantisches Kind läuten ließ [s. auch GV.Korresp 5 S. 39-40]; 429
1849; Ernennung eines Sonderkommissars zur Prüfung der Rechnungen der Kirchenfabrik Berburg bezüglich der Ansprüche des dortigen Pfarrers Pletgen [s. auch GV.Korresp 5 S. 38]; 430
1849; Beantragung des gleichen Budgets für die katholische Kirche wie im vergangenen Jahr [s. auch GV.Korresp 5 S. 37]; 431
1849; Zurückweisung des v.a. von der Stadt Luxemburg getragenen Plans, das Haus Geisen einer anderen kirchlichen als der von der Schenkgeberin festgelegten Bestimmung als Wohnung des Oberhaupts der katholischen Kirche in Luxemburg zuzuführen; Hinweis auf die bindende Kraft des Testaments und die beengten Wohnverhältnisse im Pfarrhaus Luxemburg Notre-Dame [s. auch GV.Korresp 5 S. 35-36]; 432
1849; Übersendung der Mutationstabelle für das 2. Trimester 1849 und Auszahlung der Studienbörsen [s. auch GV.Korresp 5 S. 72]; 433
1849; Befreiung der Post zwischen den Dechanten und den Pfarrern ihres jeweiligen Sprengels von der Portopflicht [s. auch GV.Korresp 5 S. 33]; 434
1849; Erhebung Ehlingens zur Pfarrei [s. auch GV.Korresp 5 S. 32]; 435
1849; Befürwortung des Gesuchs der Einwohner von Niederanven und Senningen auf Abtrennung von der Pfarrei Hostert und Einrichtung einer neunen Pfarrei unter der Bedingung, daß zwischen den beiden Orten in der Nähe des Schulhauses eine Kirche, ein Pfarrhaus und ein neuer Friedhof errichtet werden [s. auch GV.Korresp 5 S. 31]; 436
1849; Einrichtung eines außerordentlichen Vikarsgehalts in der Pfarrei Mertert zur Entlohnung des bislang vom dortigen, wegen einer Erkrankung dienstunfähigen Pfarrer J.B. Bech bezahlten Koadjutors [s. auch GV.Korresp 5 S. 30]; 437
1849; Ablehnung des Antrags der Einwohner von Girst, Hinkel und Dickweiler auf Erhebung Girsts zur Pfarrei, da die Kapelle der Kirchenfabrik Rosport gehöre, welche sie nicht hergeben werde; angesichts der Entfernungen zu den Mutterpfarreien aber Vorschlag zur Einrichtung einer Kaplansstelle an der Kapelle Girst [s. auch GV.Korresp 5 S. 25]; 438
1849; Eingliederung des Hauses des Nicolas Theisen von Enteschbach in die Pfarrei Brandenburg [s. auch GV.Korresp 5 S. 24]; 439
1849; Widerspruch gegen die Kritik des Generalverwalters des Inneren gegen die Bestellung Edouard Michelis zum Seelsorger der Bettleranstalt wegen dessen Staatsangehörigkeit (kein Luxemburger), Mitteilung über die ersatzweise Ernennung des Seminarprofessors Bernard Weber [s. auch GV.Korresp 5 S. 23]; 440
1849; Absage der Teilnahme an der nächsten Sitzung der Unterrichtskommission [s. auch GV.Korresp 5 S. 22]; 441
1849; Henri Goller, vormaliger Pfarrer zu Syr, verstorben [s. auch GV.Korresp 5 S. 20]; 442
1849; Ernennung des Seminarprofessors Joachim zum Sonderkommissar zur Prüfung der Rechnungen der Kirchenfabrik Berburg bezüglich der Ansprüche des dortigen Pfarrers Pletgen [s. auch GV.Korresp 5 S. 19]; 443
1849; Feier der Messe und Abhaltung von [Religions-]Unterricht an der Kapelle der Bettleranstalt ("Depôt de Mendicité") in Stadtgrund durch Eduard Michélis, Professor am Priesterseminar [s. auch GV.Korresp 5 S. 18]; 444
1849; Bitte um Rückkehr des vormaligen Apostolischen Vikars Laurent nach Luxemburg und Berücksichtigung der von der Synode des Luxemburger Klerus am 2. Mai 1848 gefaßten Beschlüsse bei den Verhandlungen mit dem Heiligen Stuhl, förmliche Zurückweisung aller religions- und kirchenpolitischen Beschlüsse der Deputiertenkammer (Aufhebung des Apostolischen Vikariats, Schließung des Priesterseminars, Kürzung der Priestergehälter); Unterzeichner: Nicolas Adames; J.B. Stoltz Dechant zu Betzdorf; Pet. Hoffmann Dechant zu Mersch; J.B. Küffer Dechant zu Bettemburg; Gaspar Dechant zu Körich; Gaspar Burg Dechant zu Grevenmacher; Th. Schloesser Dechant zu Clerf; Pet. Meyer Dechant zu Ospern; Pet. Britz Dechant zu Wiltz; Phil. Graas Dechant zu Diekirch; Fr. Schneidesch Dechant zu Remich; Pet. Thomas Dechant zu Echternach; Dechant Frieden, Vianden, krankheitshalber verhindert [s. auch GV.Korresp 5 S. 15-17]; 445
1849; Einpfarrung des sogenannten Urbanshauses (Eigentümer Klein) zwischen Hesperingen und Alzingen nach Altzingen [s. auch GV.Korresp 5 S. 14]; 446
[o. Dat.]; Journal ausgehender Schreiben (1845-1847); 447
Klassifikation
