
- TitelNachlass Schmitt Michel
- Entstehung1926 - 2003
- Umfang37 AK, 2 gr AK1 große Mappe mit 18 Stichen unterschiedlichen Formats, teilw. koloriert, Heiligendarstellungen und Darstellungen der BMV (Überformat, Lagerung K III 18)Dia- und Fotosammlung: 6 AK, 2 gr AK, 1 Fotobox, 39 Diaboxen
- SignaturNL.SchmittM
- Dokument-IDONR-38410
- Übergeordnete StrukturNachlass Schmitt Michel
- Alle Dokumente in
Inhalt und Bestandsgeschichte
Karton 1: Bischofsrat (2007 - 2009)
Karton 2: Bischofsrat (1970 - 1980er)
Karton 3-5: Kursunterlagen Kirchengeschichte und Theologie (1960er-1970er)
Karton 6-7: Kursunterlagen Kunstgeschichte (1960er)
Karton 8: Doktorarbeit Michel Schmitt
Karton 9-11: Unterlagen Formationskurse Orden (1974 - 1989)
Karton 11: Notizen und Vorbereitung auf Konferenzen, Reden oder Artikel
Karton 12: Persönliche Agenden
Karton 13-15: Unterlagen betreffend Restaurierung von Kirchenbauten
Karton 16: Korrespondenz betreffend Bauwesen (1926 - 1944); Korrespondenz der Commission de surveillance pour la restauration des édifices religieux (1945 - 1950, 1978 - 2003); Handschriftliche Inventare verschiedener Kirchen
Karton 17: Musée communal I und II de la Ville de Luxembourg. Konzeption und Umsetzung (1992 - 1996)
Karton 20: Varia Kopien von Veröffentlichungen und Dokumenten
Karton 21: Fotoalbum; Zeitungsartikel Kirchenbauten (1919-1940); Karteikarten Kunstgeschichte; Examens- und Notenheft für die Semester der Jahre 1968/1969; Musée diocésain
Karton 22: Varia Schriftverkehr; Monuments classés; Oktavpredigten (1983) und Vorbereitung auf Predigten in den 1980er Jahren; Aufsätze (1960er Jahre); Artikel über Grevenmacher (2001); Unterlagen zum Bauwesen der Abtei und Basilika Echternach/St. Willibrord (1950er Jahre)
Karton 23: Varia, u.a. Korrespondenz mit dem Konvent der unbeschuhten Karmeliterinnen Luxemburg-Cents (2000er Jahre)
Fotosammlung: Einen Grossteil der Fotosammlung macht die 'Sammlung Marcel Schroeder' aus. In den 1960er Jahren führte das Nationalmuseum (MNHA) ein von der öffentlichen Hand finanziertes Projekt durch zwecks Erfassung von Kirchengeräten. Projektleiter war der damalige Konservator im Museum, Georges Schmitt, der zusammen mit Fotograf Marcel Schroeder ein photographisches Archiv von Bauten, Kunstgegenständen, Kirchengeräten, usw erstellte. Das Projekt wurde von der Diözese unterstützt. Für das Jubiläumsjahr 1966 entstanden ebenfalls eine Serie von Consolatrix-Aufnahmen. Sämtliche Aufnahmen kamen ins Museum, Georges Schmitt behielt eine Kopie der Aufnahmen für seinen persönlichen Gebrauch. Nach dem Tod von Georges Schmitt übergab dessen Witwe diese Aufnahmen an Alex Langini, dem späteren Nachfolger von Michel Schmitt als Diözesankonservator. Alex Langini und Michel Schmitt benutzten diese Kopie der Sammlung Schroeder als Arbeitshilfen und auf diese Weise sind die Aufnahmen schlussendlich in den Nachlass von Schmitt gelangt. Weitere Teile der Fotosammlung sind ältere Aufnahmen aus dem Nachlass von Richard Maria Staudt, Vorgänger von Michel Schmitt als Diözesankonservator, sowie eine Serie von Aufnahmen der Fotografen Jean Weyrich und Tony Krier.
Diasammlung: Die Diasammlung entstand Ende der 1970er - Beginn der 1980er Jahre. Die darin enthaltenen Aufnahmen wurden erstellt zwecks Sicherung der Kirchengeräte. Anlass war eine Reihe von Einbrüchen in mehreren Gotteshäusern in der Diözese zu dieser Zeit. Diözesankonservator Schmitt reiste daraufhin mit zwei Beamten der Kriminalpolizei (surêté) durch das Land und machte die Aufnahmen.
Schmitt Michel (Dr. phil.): Diözesangeistlicher (* 08.03.1936 - † 19.10.2009)
Professor am Bischöflichen Priesterseminar in Luxemburg (Kirchengeschichte, Kunstgeschichte und kirchliche Denkmalpflege) (1968-2007) / Direktor am Bischöflichen Priesterseminar in Luxemburg (1979-2007) / Mitglied des Domkapitels (1988-2007)
Diözesankonservator (1970-2009) / Mitglied (langjähriger Sekretär) der staatlichen " Commission de Surveillance des Bâtiments religieux de l'Etat " (1971-2007) / Mitglied (und Sekretär) der staatlichen " Commission des Bâtiments religieux " (2007-2009) / Effektives Mitglied der Historischen Sektion des Großherzoglichen Institutes (1972-2009)
