- TitelLiturgische Handschrift - Antiphonar
- Provenienz
- Entstehung
- UmfangZwei Pergamentfragmente; 1 Blatt, beidseitig beschriftet (Nr. 1), 1 Fragment, einseitig beschriftet (Nr. 2)
- SpracheLatein
- SignaturGV.Ms-Fr 4
- Sachbegriffe
- Dokument-IDONR-49984
- Übergeordnete StrukturGV.Manuskripte - Fragmente
- Alle Dokumente in
Zugriffsbeschränkung
- Digitalisat online
Darin
Zweitverwendung als Einbandmaterial für ein privates Register (1685). Fragment Nr. 1 ist beschriftet auf 1r mit einem Responsorium (Marienvesper "Exaltata es sancta dei genitrix") und der Antiphon "Hodie Maria Virgo" (Fragment der Marianischen Antiphon "Hodie Maria Virgo" - Mariä Himmelfahrt). Nr. 2 zeigt lediglich die vorderen zwei bis vier Buchstaben von acht Zeilen eines ansonsten verlorenen Textes. Das Schriftbild von Nr. 2 weicht von dem von Nr. 1 deutlich ab. Möglicherweise stehen die beiden Fragmente in keinem inhaltlichen Zusammenhang.
Schrifttyp: [Früh-]gotische Minuskel [?]
Notation: Neumen auf vier Linien; die F-Linie (auch markiert durch ein "f" jeweils am Beginn der Linie) ist rot, die übrigen Linien sind schwarz [Vierlinienschema eingeführt durch Guido von Arezzo in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts]. Gotische Notation.
Klassifikation
